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JW-Rohrmair-Lewis ad Arbeitsmarktgipfel: „Guter erster Schritt auf einer langen Reise“

Junge Wirtschaft sieht sehr positive Ansätze - Jetzt großes Potential bei Jungunternehmern und Start-ups durch weitere Maßnahmen heben 

„Die Senkung der Lohnnebenkosten sowie die Aufstockung der AWS-Garantien sind vielversprechende Maßnahmen für die heimischen Jungunternehmer. Trotzdem sind weitere Schritte für Wachstum und Beschäftigung notwendig. Insbesondere bei Jungunternehmern herrscht großes Potenzial, das nur mit weiteren Maßnahmen genutzt werden kann“, kommentiert Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW), die Ergebnisse des heutigen Arbeitsmarktgipfels. Auch bei der heiklen Frage nach der Einführung einer sog. Bonus/Malus-Regelung wurde ein guter Kompromiss gefunden. „Viele der zuvor kolportierten Vorschläge haben uns Unternehmern den kalten Schauer über den Rücken laufen lassen, die den älteren Arbeitnehmern weit mehr geschadet als genutzt hätten. Mit der heute angekündigten Regelung wird nach jetzigen Anzeichen auf ein durchaus eigenverantwortliches System ohne dauerhaften Quotenmalus gelenkt“, zeigt sich der JW-Bundesvorsitzende zufrieden. 

Großes Potenzial bei Jungunternehmern  

Die heimischen Jungunternehmer und Start-ups haben ein großes Potential im Hinblick auf Beschäftigung und Arbeitsplätze. Gerade für diese Unternehmen ist es derzeit schwierig neue Mitarbeiter einzustellen. Deshalb braucht es neben der angekündigten Lohnnebenkostensenkung, eine Abschaffung der Lohnnebenkosten für den 1. Mitarbeiter im 1. Jahr. „Das ist eine Maßnahme, die Start-ups und Jungunternehmern ermöglicht zu wachsen und Jobs zu schaffen“, so Rohrmair-Lewis und fügt hinzu: „Ich erwarte mir zudem eine schnelle Einigung für den zuletzt angekündigten Beteiligungsfreibetrag von 100.000 Euro als weiteren Schritt. Dadurch erleichtern wir gerade im Jungunternehmerbereich die Finanzierung und damit die Umsetzung von jungen und innovativen Ideen. Das schafft neue Unternehmen und Beschäftigung.“  

Weiter anpacken: Pensionsautomatik für mehr Generationengerechtigkeit 

Abschließend verweist Rohrmair-Lewis auf die noch offenen Reformbaustellen im Pensionsbereich. „Mit den heute angekündigten Maßnahmen ist es nicht getan. Gerade für generationenübergreifende Gerechtigkeit müssen endlich mutige Reformschritte im Pensionsbereich gesetzt und die demografischen Realitäten berücksichtigt werden. Die automatische Erhöhung des Pensionsantrittsalters mit der steigenden Lebenserwartung ist in vielen Ländern bereits umgesetzt und auch hierzulande längst überfällig“, so Rohrmair-Lewis. (PWK829/JR)

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