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UBIT-Obmann Harl lehnt Vorratsdatenspeicherung ab

Branchenvertreter gegen die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung in Österreich: „Ein nationaler Alleingang ist abzulehnen“

„Es gibt keinen Bedarf, es ist nur Aufwand für unsere Wirtschaft und gesellschaftspolitisch bedenklich – wir sind gegen die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung in Österreich“, sagt Alfred Harl, Obmann des Fachverbandes Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), und stellt fest: „Ein nationaler Alleingang ist abzulehnen; der EuGH hat für den EU Raum klare Grenzen aufgezeigt, die auf EU-Ebene zu lösen sind.“ Tatsächlich waren in jüngster Zeit Spekulationen rund um eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung (VDS) in Österreich aufgetaucht. Die Befürchtung der Branchenvertreter sind neben der öffentlichen Verunsicherung auch die möglichen Belastungen für die Wirtschaft, insbesondere für Telekom-Betreiber und ISP. 

„Gerüchte und Spekulationen bringen niemandem etwas. Es verunsichert nur die Wirtschaft und das ist in der flauen Wirtschaftsdynamik nicht von Vorteil“, führt Harl weiter aus. Die Praxis zeigt, dass die Auskünfte auf Basis bestehender Daten funktionieren. Neben Österreich diskutiert auch Deutschland über eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung. „Zahlen belegen, dass die Vorratsdatenspeicherung in der Vergangenheit zu keiner wesentlichen Verbrechensaufklärung geführt hat. Wir lehnen deshalb allein die vage Überlegung zur Wiedereinführung vollinhaltlich ab“, stellt Fachverbandsobmann Harl fest. 

Der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT 

Mit mehr als 64.000 Mitgliedern gehört der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) zu den größten und dynamischsten Fachverbänden der Wirtschaftskammer Österreich. Er nimmt die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Bereichen Unternehmensberatung, Informationstechnologie und Buchhaltung wahr. Ziel ist es, berufsrelevante Rahmenbedingungen zu optimieren und dem Markt die Leistungen der Berufsgruppen zu kommunizieren. Mitglieder können umfangreiche Beratungs- und Serviceleistungen in Anspruch nehmen.  (PWK828/JR)

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