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Wirtschaftskammerpräsident Leitl begrüßt Inkrafttreten des Pariser Abkommens

Leitl: Jährlicher Fortschrittsbericht soll Länder motivieren, Aktivitäten zu setzen

Am Freitag, 4.11., trat das Welt-Klimaschutzabkommen von Paris in Kraft. Bisher haben 97 Staaten, die etwa 69% der globalen Treibhausgas-Emissionen abdecken, das Abkommen ratifiziert.

Ziel des Abkommens ist es, die Treibhausgas-Emissionen in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts vollständig zu neutralisieren. 

„Der Start ist geglückt, nun müssen global Konzepte ausgearbeitet werden, um das Abkommen mit Leben zu füllen“, kommentiert Präsident Leitl das Inkrafttreten.  

Beispielsweise soll das Pariser Abkommen alle fünf Jahre evaluiert werden. Diesbezüglich setzt sich Leitl für eine jährliche Kontrolle der Zielerreichung ein. „Ein jährlicher Fortschrittsbericht, erstellt von  einem weltweit anerkannten, unabhängigen wissenschaftlichen Institut, sollte verfasst werden, der einerseits Maßnahmen zur Zielerreichung und deren Auswirkungen darstellt und andererseits auch einzelne Länder motiviert, tatsächlich entsprechende Aktivitäten zu setzen“, führt der WKÖ-Präsident aus.  

Nur ein wirtschaftlich starkes Europa kann der unverzichtbare Schrittmacher des globalen Klimaschutzes sein. „Wachstum, technologischer Fortschritt und Wohlstand sind der beste Rückenwind, um nachhaltig und glaubwürdig Energie- und Klimaziele zu erreichen“, appelliert Leitl abschließend.  (PWK823/RH)

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