th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Cable Days 2016 – Nils Müller: “Benutzerfreundliche Anwendungen werden alle Lebensbereiche durchdringen”

Der Trend- und Zukunftsforscher skizzierte in seiner “Zeitreise-Keynote” die Rolle von Datennetzen und Anwendungen in Alltag und Beruf im Jahr 2026

Auf eine Zeitreise in die Zukunft, genauer gesagt ins Jahr 2026, nahm Nils Müller, Gründer und CEO des Trendforschungsunternehmens “TrendONE”, die Besucherinnen und Besucher der 10. Cable Days in Salzburg mit: Und so sieht Müller die Zukunft, durch die er im Rahmen seiner Keynote führte: Sämtliche Geräte werden miteinander vernetzt sein, die Anwendungen für die Nutzer stehen im Vordergrund, die Geräte selber rücken in den Hintergrund, werden noch mehr als bisher in das alltägliche Leben integriert sein, wie etwa Touchscreens oder dünne, biegsamme Bildschirme, auf denen alle Arten von Inhalten wiedergegeben werden. Viele Dinge der Zukunft gebe es bereits jetzt in der einen oder anderen Form. Was zunehmen wird, ist die Durchdringung des Alltags mit Hardware, jedoch in unauffälliger und möglichst userfreundlicher Ausprägung.

Die Veränderungen werden in den kommenden Jahren umfassender sein und weit schneller als bisher von Statten gehen, so Müller. Trotz des bisher beeindruckenden Wachstums der Technologien (Speicher, Bandbreiten, Vernetzung …) stehen wir erst am Anfang einer exponenziellen Steigerung der Datenraten und Datenmengen. 

Ein weiteres, neues Anwendungsfeld für Technik und daraus resultierende Services ist aus Sicht des Trend- und Zukunftsforschers das Erkennen von Emotionen der Anwender und die Reaktion darauf. Die Kommunikation etwa mit Maschinen oder Bots werde sich in Zukunft nicht auf Frage und Antwort beschränken (“Hallo Siri, wie wird das Wetter morgen?” - “Sonnig und mild, aber windig”). Vielmehr könnten sie von sich aus - auf Basis der Gewohnheiten ihrer Nutzer - Informationen und Dienstleistungsangebote zusammentragen.

Leistungsfähigere Infrastruktur notwendig

Dazu sei jedoch eine noch viel leistungsfähigere Infrastruktur notwendig, die es schafft, die vielen – vermehrt mobil generierten Daten – weiterzuleiten, so dass Anwendungen ohne wahrnehmbare Verzögerungen auf die Daten zugreifen können und ohne Latzenzen funktionieren. Das biete für die unterschiedlichen Netzbetreiber – von Festnetz über Kabel bis mobile – großes Potenzial für die Entwicklung vielfältiger neuer Angebote.

Dafür brauche es jedoch neue, Ideen fördernde Rahmenbedingungen (Stichwort “Enabling”) und regulatorische Freiräume. Vor dem Hintergrund der Debatte um Netzneutralität sieht der Fachverband Telekom/Rundfunk der WKÖ diesbezüglich sowohl nationale als auch europäische Gesetzgeber dahingehend gefordert, dass Netzbetreiber nicht auf das reine Durchleiten von Daten reduziert werden. Vielmehr erfordert der Trend zum “Internet der Dinge” unterschiedliche so genannte “Dienstekategorien”. Nur so kann das volle Potenzial der intelligenten Echtzeitvernetzung ausgeschöpft werden. 

Die Cable Days 2016 finden noch heute, Donnerstag, und morgen, Freitag (5. November) im Salzburg Congress statt. (PWK818/JR)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016

JW-Rohrmair-Lewis: „Reformverweigerung der AK ist ein Angriff auf die junge Generation“

Nur eine substanzielle Pensionsreform eröffnet Zukunftsperspektiven - Ideologische Reformverweigerung der AK vor dem Pensionsgipfel ist Chancenkiller für die Jungen mehr

  • Archiv 2016

Gewerbe und Handwerk on Tour: Bundessparte informiert Betriebe über Neuerungen zur Gewerbeordnung

Scheichelbauer-Schuster: „Wesentliche Kommunikationsarbeit um Unsicherheiten zu nehmen“ –Tenor: an dualer Ausbildung nicht rütteln - Reform bei Nebenrechten im Fokus der Diskussionen mehr

  • Archiv 2016

E-Day der WKÖ am 3. März: „Unternehmen Sicherheit – Im Spannungsfeld von Mensch und Technik“

Keynotes am E-Day:16 von Antiviren-Spezialistin  Marion Marschalek und Herbert Wagner – Jetzt auf www.eday.at/Anmeldung anmelden! mehr