th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

5. E-Rechnungs-Kongress der WKÖ ab sofort als Video on Demand und zum Nachlesen

WKÖ: Digitalisierung der Wirtschaft endet nicht bei der E-Rechnung – Alle Unternehmen sollen von strukturierten Daten profitieren

Bereits zum fünften Mal lud die Wirtschaftskammer Österreich zum E-Rechnungs-Kongress ins Haus der österreichischen Wirtschaft in Wien. Das Programm stand ganz im Zeichen der (strukturierten) E-Rechnung und E-Beschaffung, denn – so waren sich alle Sprecher des Tages einig – die Digitalisierung der Wirtschaft darf nicht bei der E-Rechnung enden.  

Alle Vorträge des Kongresses sind ab sofort zum Nachsehen als Video on Demand auf http://wko.at/e-rechnung zu finden. 

Mit der zentralen Bedeutung, die der Digitalisierung der Wirtschaft hinsichtlich Standortsicherung und Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit zukommt, haben sich die Themen E-Business und E-Government in den vergangenen Jahren von einem Randthema in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit katapultiert. 

„Digitalisierung“ bedeutet aber mehr als den Einsatz von IKT und Internet im Unternehmensalltag. Unter Digitalisierung ist eine grundlegende Einstellungsänderung zu verstehen, wie mit Informationen (z.B. Beschaffungs- und Rechnungsinformationen) in Unternehmen und Verwaltung umgegangen wird. Erklärtes Ziel ist der durchgängige Einsatz von Daten in einer österreichweit einheitlichen Struktur, die in Zukunft zudem europaweit kompatibel sein soll.  

Strukturierte E-Rechnung im B2B-Bereich noch zu wenig genutzt 

Unter Österreichs Unternehmen blieb der Einsatz der strukturierten E-Rechnung im B2B-Bereich trotz der seit 2014 verpflichtenden E-Rechnung an den Bund bisher hinter den Erwartungen zurück, wie die aktuellen Zahlen der E-Business-Erhebung der WKÖ aus dem September 2015 zeigen (Datenquelle: E-Business-Erhebung der WKÖ, durchgeführt im September 2015 von Marketagent.com unter 1.010 befragten Wirtschaftstreibenden, repräsentativ für die österreichische Unternehmenslandschaft). 

So erhalten 83 Prozent aller Unternehmen in Österreich elektronische Rechnungen – ein Drittel dieser Unternehmen erhält sogar mehr als die Hälfte aller Rechnungen elektronisch – und fast ebenso viele Unternehmen (79 Prozent) stellen auch E-Rechnungen aus. Dabei wird die E-Rechnung vom Großteil der Unternehmen auch sehr geschätzt: 35 Prozent ziehen die elektronische Zustellung von Rechnungen sogar vor, nur ein Viertel mag die Rechnung lieber auf Papier als elektronisch. 

Doch in den allermeisten Fällen ist die E-Rechnung nach wie vor eine Rechnung im PDF-Format. Dadurch entgehen den Rechnungsempfängern – aber auch den Ausstellern – alle Vorteile, die eine E-Rechnung auf Basis strukturierter Daten bei der Weiterbearbeitung und Archivierung ermöglicht.  

Elektronische Beschaffung: Vorteile für KMU und die Verwaltung 

Mit Praxisbeispielen zum elektronischen Dokumenteneingang und zur effizienten Warenbeschaffung auf Basis strukturierter elektronischer Daten traten Robert Knöbl (3e Handels- und Dienstleistungs AG) und Harald Bruckner (Hotel Neue Post Zell/See) beim E-Rechnungs-Kongress den Beweis an, welchen Nutzen strukturierte elektronische Prozesse auch für kleine und mittlere Unternehmen bringen.

 

Da die Umstellung auf elektronische Verfahren jedoch nicht bei der elektronischen Rechnung stehen bleibt, bot der zweite Teil des Kongresses einen Ausblick auf aktuelle Gesetzgebungsvorhaben: Bis zum Jahr 2018 wird die elektronische Beschaffung im öffentlichen Auftragswesen (E-Procurement) aufgrund von EU-Richtlinien schrittweise zur Pflicht. Michael Kröswang (Breitenfeld Rechtsanwälte) skizzierte die Schlüsselrolle der E-Rechnung im Beschaffungswesen.  

Emir Prcic (ANKÖ eVergabe) und Christiane Toppler (vemap) zeigten, wie die elektronische Angebotsabgabe mittels E-Procurement-Systemen in der Praxis abläuft und worauf Unternehmen achten müssen. Zuletzt lieferte Astrid Pummer (WKÖ Wirtschaftsdelegierte AußenwirtschaftsCenter Lissabon) einen Erfahrungsbericht aus Portugal, wo schon seit 2009 E-Procurement im Rahmen der öffentlichen Auftragsvergabe verpflichtend ist. 

WKÖ rät: Jetzt auf die strukturierte E-Rechnung umsteigen 

Die WKÖ rät daher allen Unternehmen, die sich jetzt mit dem Umstieg auf elektronische Systeme befassen, bereits heute die zukünftigen Anforderungen hinsichtlich elektronischer Vergabe mitzudenken und erweiterbare Lösungen einzuplanen.

Für einen sofortigen Einstieg in die strukturierte E-Rechnung bietet sich für Kleinstunternehmen das kostenlose Plugin des Standards ebInterface von AUSTRIAPRO für Microsoft Word an (www.ebinterface.at). Damit können mit nur einem Formular sowohl E-Rechnungen an den Bund als auch E-Rechnungen an die Wirtschaft erstellt werden.

Kleine Unternehmen finden zudem im Rahmen der TELEFIT Roadshow der WKÖ Informationen zu Themen wie elektronische Rechnung, elektronische Beschaffung und IT-Sicherheit. Die Roadshow (www.telefit.at) tourt noch bis 19. November durch ganz Österreich. (PWK810/JR)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016

EXPO 2017: Österreich präsentiert sich in Kasachstan innovativ und kreativ

Konzept für Österreich-Pavillon in Wien präsentiert - Weltausstellung ist wichtige Plattform für österreichische Unternehmen mehr

  • Archiv 2016

Sei dabei! Spielzeug-Geschäfte laden ein: Am 1. Juni ist Internationaler Kindertag

250 Spielwaren-Geschäfte in ganz Österreich machen mit – Liste der in allen 9 Bundesländern teilnehmenden Geschäfte auf http://www.wko.at/kindertag mehr

  • Archiv 2016

Wirtschaft begrüßt Bürokratieabbauvorschläge von Bundesminister Rupprechter

WKÖ-Vizepräsident Roth: Weniger Ballast im Umwelt- und Agrarrecht entlastet Behörden und Wirtschaft mehr