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Roth: Vernunft hat zum Wohle der österreichischen Wirtschaft gesiegt

CETA ist bestes Freihandelsabkommen, das von der EU ausverhandelt wurde. Unternehmen werden bei Kanadageschäften profitieren

„Endlich sind alle europäischen Regionen und Staaten zur Vernunft zurückgekehrt und stimmen heute dem Handelsabkommen CETA zwischen der Europäischen Union und Kanada mit dreitägiger Verspätung zu“, freut sich Jürgen Roth, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), über die Unterzeichnung des Abkommens beim heutigen EU-Kanada-Gipfel in Brüssel. Das Abkommen wird rund 99 Prozent der Zölle im Handel zwischen der EU und Kanada beseitigen und somit beide Wirtschaftsregionen in ihren gegenseitigen Handelsbeziehungen beleben.

Roth: „EU-Ratspräsident Donald Tusk twitterte noch gestern, dass ‘die Mission erfüllt’ sei. Ich hoffe vor allem, dass nach dem EU-Parlament – voraussichtlich im Jänner 2017 - auch alle Parlamente der 28 EU-Staaten dem Vertrag über den Abbau von Zöllen und die Vereinheitlichung von Standards zwischen der EU und Kanada zustimmen, damit die Mission auch tatsächlich erfüllt wird. Denn das Theater um die Zustimmung hat – leider auch unter Beteiligung von Teilen der österreichischen Politik – viel zu lange gedauert.“

CETA ist eines der am besten und intensivsten verhandelten Außenhandelsabkommen. Es wurde sieben Jahre lang seit 2009 unter Einbindung des Europäischen Parlaments und aller 28 Regierungen der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten – folglich auch der österreichischen -ausverhandelt. In diese Verhandlungen waren auf österreichischer Seite auch die Sozialpartner eingebunden.

Keine Senkung der europäischen Standards

„CETA ist das beste und modernste Freihandelsabkommen, das von der EU bisher abgeschlossen wurde und gerade österreichische Unternehmen - vor allem kleine und mittlere aber auch große - werden davon bei ihren Kanadageschäften profitieren. Der Wegfall von Zöllen und ein leichterer Zugang zu öffentlichen Aufträgen sind die wichtigsten Eckpunkte des Vertrages, die jedem Unternehmen, das an Geschäftsbeziehungen mit kanadischen Partnern oder Investitionen vor Ort interessiert ist, künftig das Geschäftsleben vereinfachen werden. Und eines muss auch noch betont werden: es wird zu keiner Senkung der europäischen Standards kommen“, so Roth abschließend. (PWK807/BS)

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