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Belgien: seit Jahren unter den Top-20 Exportzieldestinationen Österreichs

WKÖ-Präsident Leitl: Belgien hat besondere Bedeutung für österreichische Tourismuswirtschaft – Spitzenwert bei Aufenthaltsdauer belgischer Gäste.

Kris Peeters, belgischer Vize-Premierminister und Minister für Arbeit, Wirtschaft und Verbraucher, sowie Beauftragter für den Außenhandel, war gestern (Dienstag) gemeinsam mit einer hochrangigen belgischen Delegation zu Gast in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Bei einem Arbeitsgespräch mit WKÖ-Präsident Christoph Leitl wurde über die größten europäischen Herausforderungen sowie mögliche Lösungsansätze gesprochen. 

Dienstleistungssektor gewinnt an Bedeutung

„Belgien ist für uns ein solider und wichtiger Wirtschaftspartner. Seit Jahren gehört Belgien zu den Top-20 Exportzieldestinationen Österreichs“, wies WKÖ-Präsident Leitl auf die Bedeutung Belgiens für die österreichische Wirtschaft hin. Das Ausfuhrvolumen nach Belgien machte im Vorjahr 1,7 Mrd. Euro aus, die Importe lagen mit 2,1 Mrd. Euro leicht darüber. Leitl: „Immer mehr Bedeutung erlangt aber der Dienstleistungsverkehr zwischen Österreich und Belgien.“ Die Dienstleistungsexporte österreichischer Unternehmen nach Belgien lagen 2014 bei 823 Mio. Euro, umgekehrt wurden Dienstleistungen im Wert von 717 Mio. Euro aus Belgien importiert. Die intensiven wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Belgien und Österreich spiegeln sich auch in den Direktinvestitionen wieder. Der Bestand an österreichischen Direktinvestitionen in Belgien betrug per Ende 2014 1,742 Mrd. Euro. Rund 100 österreichische Unternehmen sind in Belgien mittels Vertriebs- oder Produktionsniederlassungen vertreten. Belgien verfügt über einen Bestand von 749 Mio. Euro an Direktinvestitionen in Österreich.  

Belgien auf Platz sechs im Nächtigungs-Ranking

Eine besondere Bedeutung hat Belgien für die österreichische Tourismuswirtschaft: gemessen an den Nächtigungen ist Belgien für Österreich der sechstwichtigste ausländische Herkunftsmarkt (hinter Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz, Großbritannien und Italien). 2014 betrug die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der belgischen Gäste 5,2 Tage. Leitl: „Das ist ein Spitzenwert, der nur von den Niederländern mit 5,5 Tagen – bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer aller Österreichtouristen von 3,6 Tagen – übertroffen wurde.“ (PWK807/BS)

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