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Kreativwirtschaftsgeschichte 2016: Steirisches Vorzeigeprojekt gewinnt

Wachmann Mühle und KNIF Sports zeigen den Kreativwirtschaftseffekt auf und liefern die Gewinnergeschichte des Jahres

Als „herausragendes Projekt“ bezeichnete heute, Freitag, der Vorsitzende der Kreativwirtschaft Austria, Gerin Trautenberger, die diesjährige Gewinnerkooperation aus einem bodenständigen Bäckereibetrieb und einer innovativen Kommunikationsschmiede, namentlich der Wachmann Mühle und der KNIF Sports. „Die Suche nach Österreichs bester Kreativwirtschaftsgeschichte ging in diesem Jahr in die zweite Runde. Und es zeigt sich anhand der eingereichten Projekte einmal mehr, dass die heimische Kreativwirtschaft Impulsgeberin und Schrittmacherin für viele andere Branchen ist. Mit dem Preis wollen wir nicht nur die Kreativschaffenden auszeichnen, sondern auch die mutigen Kunden, die sich zu dem Kreativwirtschaftseffekt bekennen, durch Kreativleistungen einen Mehrwert für ihr Unternehmen zu schaffen“, so Trautenberger.

Einbeziehung von Kreativen liefert wertvolle Inputs

Bezeichnend sei, dass heuer wie auch 2015 das Siegerprojekt aus Österreichs Gewerbe und Handwerk komme, diesmal als Bäckerei auch dem Handel angehört, unterstreichen Renate Scheichelbauer-Schuster und Peter Buchmüller, Obfrau und Obmann der betreffenden Sparten. Die Zusammenarbeit mit heimischen Kreativunternehmen bringe arrivierten Betrieben neue Ideen: „Innovationen werden so leichter möglich. Und wie in diesem Fall kann die Einbeziehung von Kreativen beim Prozess der Unternehmensnachfolge wertvolle Inputs liefern.“

Das Siegerprojekt zeigt: Eins und eins ergibt mehr als nur zwei, wenn Kreative am Werk sind. Die Wachmannmühle aus Hirnsdorf – ein bodenständiger Bäckerbetrieb – beauftragte im Zuge der Betriebsnachfolge die Agentur KNIF Sports aus Graz ein neues Logo zu entwickeln. Dass ein Logo alleine zu wenig ist, hat der Kreativschaffende Gregor Fink seinem Kunden schnell vermittelt und einen Markenentwicklungsprozess angestoßen. Im Rahmen dessen wurde ein innovatives Produktdesign für das Kernprodukt Roggenbauernbrot unter neuem Namen „Muehlenlaib“ entwickelt. Zudem wurde das Mühlenunternehmen auf ein nachhaltiges, CO2 neutrales Geschäftsmodell ausgerichtet. Das Ziel: Ein zum Betrieb gehörendes Flusskraftwerk unter dem Nachhaltigkeitsaspekt zu positionieren, eine langfristige Verdoppelung der Verkaufsmenge des Kernproduktes „Muehlenlaib“ erreichen, ein vollkommen neuer Außenauftritt und damit verbunden ein Re-Branding des Betriebes mit der Schaffung einer visuell-konzeptionellen Markenwelt und besonderer Berücksichtigung digitaler Aspekte. 

Die Resonanz auf die Neupräsentation des Traditionsbetriebs war überaus positiv und die Verkaufsmenge konnte bereits während der Zusammenarbeit um ein Drittel gesteigert werden. Aufgrund dessen wurde die Kooperation intensiviert und weitere Produktentwicklungen wie das Branding von Brotmesser und -brett oder auch den Ausbau und Re-Branding des Ab-Hof-Verkaufs gestartet. Auch in Zukunft sind weitere innovative Maßnahmen geplant und die Zusammenarbeit der Wachmann Mühle mit KNIF Sports wird fortgeführt.

Unternehmensprofit durch kreative Kooperationen

„In diesem Siegerprojekt wurde nahezu alles erfolgreich umgesetzt, was uns Kreative ausmacht. Diese Kooperation unterstreicht einmal mehr den Profit, den Unternehmen durch professionelle Kreativleistungen erfahren“, so Trautenberger. Auch anhand der anderen ausgezeichneten Projekte werde die branchenübergreifende Zusammenarbeit von Kreativen mit Gewerbe und Handwerk, Handel, Tourismus und Freizeitwirtschaft sowie Information und Consulting deutlich.

Folgende Projekte wurden von der Jury ebenfalls lobend hervorgehoben: Angelbird Technologies und Hämmerle & Luger, Trzesniewski und KetchumPublico, Oberösterreich Tourismus und TTG Tourismus Technologie,  Cristallo Glas und Hartinger Consulting sowie Naturel Hotels und Livingcontainer GmbH.

Diese und weitere spannende Geschichten finden sich in den nächsten Wochen auf der Website der Kreativwirtschaft Austria: kreativwirtschaft.at

„41.900 Unternehmen sind es, die in Österreich Kreativleistungen anbieten. Anhand unserer Kreativwirtschaftsgeschichten wird der Return on Investment, den Auftraggeber durch die Beauftragung eines Kreativen erhalten, mehr als deutlich. Deshalb freut es mich umso mehr, wenn auch von politischer Seite dieser Mehrwert erkannt wird und Förderleistungen für Kreative steigen“, so Trautenberger, der in diesem Zusammenhang darauf verweist, dass die Kreativwirtschaft Austria Umsetzungspartnerin des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft im Rahmen der Kreativwirtschaftsstrategie für Österreich ist. „Dass der Kundenkreis der Kreativwirtschaft branchenübergreifen ist, dokumentiert auch der sechste Kreativwirtschaftsbericht. Unternehmen sind Hauptkunden der Kreativen, 70 Prozent greifen regelmäßig auf deren Leistungen zurück. Das heißt, wer in Projekte mit Kreativschaffenden investiert, investiert in den eigenen Unternehmenserfolg und der Kreativwirtschaftseffekt tritt ein“, so Trautenberger abschließend. 

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