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Lebensversicherungen als Vorsorge

Was bedeutet ein reduzierter Garantiezins für Versicherungskunden?

Die klassische Lebensversicherung zählt in Österreich zu den beliebtesten Formen der privaten Vorsorge. Die Entscheidung, welches Angebot individuell passend ist, sollte auch in diesem Bereich nicht ohne gewissenhafte Überlegungen und Beratung durch unabhängige Versicherungsmakler getroffen werden. 

Lebensversicherungen sind durchaus vielseitig. Manche sehen sie als Pensionsvorsorge, andere als finanzielle Absicherung für Hinterbliebene oder als Vorsorge im Falle einer Berufsunfähigkeit. Daher lassen sich Lebensversicherungen auch in verschiedene Kategorien einteilen. Sie können etwa nach dem Versicherungsfall unterschieden werden. Hierbei geht es darum, ob die Leistung z.B. im Ablebensfall, bei Ende der Versicherungsdauer oder im Falle einer Berufsunfähigkeit erfolgt. Außerdem gibt es Unterschiede bei der Versicherungsleistung sowie im Hinblick auf Parameter wie Renten, Versicherungssummen, Gewinnbeteiligungen und das Ablösekapital. 

Änderungen für Neuverträge

Nun sehen sich Versicherungskunden allerdings mit einer großen Veränderung konfrontiert: Wegen der anhaltenden Niedrigzinsen hat die Finanzmarktaufsicht (FMA) ein Bündel für die klassischen Lebensversicherungen geschnürt. Dieses sieht unter anderem vor, dass der maximal erlaubte Garantiezinssatz für Neuverträge von Lebensversicherungen ab 1.1.2016 statt bisher 1,5 Prozent nur mehr 1 Prozent beträgt. 

Doch was bedeutet dies für Versicherungskunden? Sinkt die Rendite auf den eingezahlten Beitrag? Hierauf antworten Versicherer mit einem klaren „Nein“. Denn der Garantiezins betrifft nur die Mindestverzinsung auf die die veranlagte Prämie nach Abzug von Versicherungssteuer, Verwaltungs-, Vertragserrichtungs- und Risikokosten. Zusätzlich gibt es eine variable Gewinnbeteiligung – beides zusammen ergibt am österreichischen Markt zurzeit zwischen 3 Prozent und 3,25 Prozent. 

Eine Lebensversicherung bietet daher auch mit einem niedrigeren Garantiezins Sicherheit sowohl für die Altersvorsorge als auch für den Fall einer Berufsunfähigkeit. Wer also den Abschluss einer Lebensversicherung in Erwägung zieht, sollte dabei folgende Punkte beachten: 

  • Der Garantiezinssatz allein ist nicht mit einem Sparbuchzins oder einer Rendite vergleichbar, denn er betrifft die zu veranlagende Prämie. Fragen Sie daher vor Abschluss nach der effektiven Garantie- und Gesamtverzinsung, die auch anfallende Kosten des Versicherungsprodukts rechnerisch berücksichtigt.

  • Lassen Sie sich von den Angeboten, die dazu aufrufen, eine Lebensversicherung noch vor Jahresende abzuschließen, nicht zu übereilten Handlungen verleiten. Überlegen Sie sich in Ruhe und am besten gemeinsam mit Ihrem  Versicherungsmakler, welche Ansprüche Sie an eine Lebensversicherung stellen und wie lange Sie sich binden möchten.

  • Um die optimale Form der Lebensversicherung zu finden, wird vorab ein Veranlagungsprofil erstellt. Dieses beinhaltet Ihre persönlichen Kenntnisse und Erfahrungen rund um Finanzdienstleistungen ebenso wie ihre familiäre Situation und den Veranlagungszweck.

 

Da es sich bei einer Lebensversicherung um ein komplexes Produkt handelt, können Kunden angesichts der vielen Angebote schnell den Überblick verlieren. Bei der Auswahl ist es daher vernünftig, einen unabhängigen Versicherungsmakler zu Rate zu ziehen. Er klärt gemeinsam mit Ihnen vor dem Abschluss die wichtigsten Fragen und individuelle Bedürfnisse, um so das passende Angebot zu finden. 

Was sind die Vorteile eines Versicherungsmaklers? Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Versicherungen sowie die Maklersuche finden Sie auf www.versicherungswissen.at . (PWK804/JR)

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