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JW-Rohrmair-Lewis ad Pensionen: „Ein Schritt nach vorne und zwei zurück”

Reformentwurf des Sozialministers markiert Rückschritt – JW fordert echte Pensionsreform inklusive Nachhaltigkeitsautomatismus

Der Gesetzesentwurf von Bundesminister Stöger zu den Pensionen kommt einem Stillstand in der scheinbar unendlichen Geschichte Pensionsreform gleich. „Nicht einmal alle vereinbarten Punkte aus dem ohnehin wässrigen Kompromiss des Pensionsgipfels finden sich in der Gesetzesvorlage wieder. Die Vorschläge des Sozialministers markieren zwei Schritte zurück, nachdem im Februar ohnehin nur ein kleiner Schritt nach vorne gemacht wurde“, kritisiert Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW), den neuen Gesetzesentwurf zur Pensionsreform.

Es wurden zwar zumindest Anreize für längeres Arbeiten im Entwurf eingearbeitet. Doch weder das viel zu niedrige Pensionsantrittsalter noch die längst überfällige Angleichung der Pensionssysteme wurden angegangen, und die Aufwendungen für das Pensionssystem werden weiter steigen. „Wer hier argumentiert, dass der Anstieg der Pensionskosten ja sowieso geringer sei als prognostiziert, vergisst eines: Jeder Euro, der ins Pensionssystem fließen muss, fehlt uns für die Zukunftsinvestitionen, wie in Bildung. Damit wird einmal mehr das Zeichen gesetzt, dass wir für die Vergangenheit lieber mehr Geld aufwenden als für die Zukunft der jungen Generation“, so Rohrmair-Lewis.

Pensions-100er: Darf kein Thema sein

Als ob nicht in den Pensionsbereich mit 26 Prozent des Budgets schon genug Mittel fließen würden, soll mit dem von Bundesminister Stöger geplanten „Pensions-100er“ noch mehr Geld aufgewendet werden. „Hier soll im Namen des Sozialministers Klientelpolitik betrieben werden. Es gibt weder einen nachhaltigen Effekt, noch werden damit die wirklich wichtigen Pensionsprobleme gelöst“, so Rohrmair-Lewis.

Echte Reform braucht Nachhaltigkeit

Für die Junge Wirtschaft darf es kein Ende der Diskussion um die Pensionen geben. Darum zeigt sich der JW-Bundesvorsitzende weiterhin kämpferisch: „Im Sinne des Generationenvertrages gehört die Pensionsreform zu den wichtigsten Themen für uns Junge. Jetzt wird es Zeit, Antworten zu finden. Wir von der JW fordern eine Pensionsreform inklusive einem Nachhaltigkeitsautomatismus.“ (PWK799/PM)

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