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Zirbenmöbel@ it´s best: Die Koje siegt beim Call for Stories 2015

Innovatives Tischlerprojekt mit überzeugendem Juryentscheid - Kreativwirtschaft ist Impulsgeber und Schrittmacher für die heimische Wirtschaft

„Die eingereichten Projekte haben in vielfältiger Weise überzeugt und beweisen, dass die Kreativwirtschaft bei heimischen Auftraggebern inzwischen gut verankert ist. Schlussendlich wurde aus den vielfälligen Einreichungen durch eine Jury die überzeugendste Zusammenarbeit ausgesucht“, betonte heute, Donnerstag, der Vorsitzende der creativ wirtschaft austria, Gerin Trautenberger. Die Gewinner-Story des in diesem Jahr erstmals ausgerufenen Call for Stories ist die Zusammenarbeit von Christian Leidinger von „Die Koje“ mit Nicole Herb von „Sichtbare Markenkraft“. „Die Koje“ ist das Ergebnis der erfolgreichen Neupositionierung der Vorarlberger Traditions-Tischlerei "Leidinger ... lässiges aus Holz". Mit neuem Konzept und einem individuellen Auftritt schaffte das Unternehmen den Sprung vom Dienstleistungsbetrieb hin zum Anbieter eines hochwertigen Markenprodukts.

„Mit dem Call for Stories wurde ein Preis ausgerufen, der eine Anerkennung  für die Kunden der Kreativwirtschaft darstellen soll – nicht nur für die Kreativschaffenden selber. Wir wollen mutige Kunden auf die Bühne heben, die offen und neugierig den Schritt hin zu professionellen Kreativleistungen machen und dieser Call for Stories dokumentiert die Bandbreite in den Sparten Gewerbe und Handwerk – aus dem das Siegerprojekt stammt, Handel und Tourismus und Freizeitwirtschaft – eindrucksvoll“, so Trautenberger. „Die Zusammenarbeit zeigt beispielhaft, wie ein kleines traditionelles Unternehmen durch die Zusammenarbeit mit Kreativschaffenden eine große erfolgreiche Marke entwickelt und somit durch die Einbindung von Kreativschaffenden profitiert, so Trautenberger weiter.

Siegerprojekt punktet mit Nachhaltigkeit und Emotionalität

Das Siegerprojekt selber stellt ganz klar das Produkt in den Mittelpunkt: Zirbenholz und versuchte damit verbundene Emotionalität aufzubauen. Zirbenholz und die daraus hergestellten Produkte als nachhaltige Entscheidung fürs Leben, gut schlafen mit Zirbenduft.  Damit verbunden war eine komplette Umstellung des Dienstleistungsbetriebes auf die Herstellung von Eigenprodukten. Dadurch wurde die Prozess-Automatisierung ermöglicht sowie stetige Umsatzsteigerung, sodass schlussendlich zwei Shops in Wien und Vorarlberg eröffnet wurden. „Durch die Markenbildung nach Außen wurde die Wahrnehmung von Presse und potenziellen Kunden enorm gesteigert. Aber auch intern führt das Markenbewusstsein zur Bindung der Mitarbeiter ans Unternehmen“, berichtet Leidinger. 

„Für uns ist das eine repräsentative Kombination aus dem was die heimische Wirtschaft bietet: Handwerk auf hohem Niveau und großes Innovationspotential das durch die Zusammenarbeit mit Kreativschaffenden u.a. neue Kundensegmente, ein höheres Marktpotential und Umsatzsteigerungen ermöglicht. Die vielfältige Handwerkskunst hat in der Zusammenarbeit mit Kreativen die große Chance auch in den kommenden Jahrzehnten hoch erfolgreich zu sein. Ich persönlich freue mich sehr, dass dies hiermit dokumentiert wird, zeigt dies doch auch, dass unsere Betriebe um die Stärke ihres Produktes wissen“, betonte die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster.

Kreativwirtschaft als Impulsgeberin und Schrittmacher

Die Jury wies im Zuge Ihres Entscheidungsprozesses darauf hin, dass auch anhand der Vielzahl anderer eingereichter Projekte deutlich werde, dass die heimische Kreativwirtschaft Impulsgeberin und Schrittmacher für viele andere Branchen sei: Die Zusammenarbeit der Inhaus Handels GmbH & Fusonic GmbH mit einer „Tablet-App für den Bäderpark in Hohenems“ zeigt dass die Kreativwirtschaft die Digitalisierung in traditionelle Unternehmen bringt. Huber & Lerner mit Dasuno Werbeagentur und einer jährlich wechselnden Weihnachtskollektion von Geschenkpapieren, etc., ein sehr aussagekräftiges Beispiel für die positive Einbindung der Kreativwirtschaft in die Wertschöpfungskette. Ein Vorzeigeprojekt im Bereich Erhaltung historischer Bausubstanz ist das Hotel Altstadt Vienna in Partnerschaft mit Lena Hoschek, die im Hotel Altstadt eine eigene Suite ausstattete. Sowie die Kapo Möbelwerkstätten GmbH mit breadedEscalope und einem Projekt rund um „Collective Furniture – Let’s create together“, beim dem ein Publikum die Entstehung eines Möbelstückes mitverfolgen und aktiv mitgestalten kann. Ein Projekt mit Vorbildwirkung in Punkto Einbindung der Kreativwirtschaft in Innovationsprozesse.

Hintergrund des „Call for Stories“ ist die Initiative Kreativwirtschaft für Unternehmen, die dazu entwickelt wurde um die Leistungen der Kreativwirtschaft für andere Branchen abzubilden. „Wir wollen den wirtschaftlichen Mehrwert von Kreativleistungen für Unternehmen zeigen. Dieser ist für viele auf den ersten Blick nicht offensichtlich. Aber: Kreative Ideen und deren professionelle Umsetzung sorgen für neue, zeitgemäße Produkte und Dienstleistungen, ein Plus bei Aufträgen und Produktion und ein neues, frisches Unternehmensbild“, unterstreicht Trautenberger. Fakt ist, dass in Österreich 40.000 Unternehmen Kreativleistungen anbieten. Vor allem in den Jahren 2008 bis 2012 hat sich diese Zahl weiter positiv entwickelt. „Es freut mich, dass der Return on Investment der Auftraggeber in heimische Kreativschaffende sehr deutlich wird. Dies sollte Ansporn für viele andere sein, über eine Kooperation mit der Kreativszene nachzudenken. Aus diesem Grund geht der Call for Stories auch 2016 in eine weitere Runde“, so Trautenberger abschließend. (PWK796/US)

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