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Tourismus begrüßt Investitionszuwachsprämie für KMU

Nocker-Schwarzenbacher erkennt positive Signale für Tourismus und Freizeitwirtschaft

Das heute präsentierte Maßnahmenpaket der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Arbeitsmarkt der Bundesregierung beinhaltet auch viele positive Aspekte für den Tourismus, bezeichnet die WKÖ-Tourismus-Obfrau Nocker-Schwarzenbacher die angekündigten Investitionsanreize für die Wirtschaft als wichtigen Schritt, dem aber noch durchaus andere folgen müssten. 

Die Förderung für KMUs durch eine Investitionszuwachsprämie soll für alle Investitionen, wie neu angeschaffte Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens mit Ausnahme von PKW und Grundstücken, gelten. Dabei soll der Zuwachs bei einem Investitionsvolumen von mindestens 50.000-450.000 Euro für Unternehmen von bis zu 49 Mitarbeitern in den Jahren 2017 und 2018 mit einer 15-prozentigen Prämie direkt gefördert werden. „Dies betrifft in unserer Branche rund 64 Prozent aller Unternehmen oder rund 58.000 Betriebe bis 49 Mitarbeiter, die im Falle von Investitionen von der Prämie profitieren“, zeigt sich Nocker-Schwarzenbacher erfreut. Weiteren 25 Prozent oder rund 23.000 Betriebe bis 249 Mitarbeiter könnten - bei einem Gesamtausmaß von mindestens 100.000-750.000  Euro Investition - eine Prämie in der Höhe von 10 Prozent nutzen.

Problem der Arbeitskräfteknappheit im Westen nicht gelöst

Weitreichendere Schritte hätte sich die Bundesspartenobfrau bei der Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot Karte gewünscht. Trotz vieler kleiner Verbesserungen ist der Hauptwunsch des Tourismus nach einer Regionalisierung des Fachkräftebedarfs nicht erfüllt worden. „Ohne Mobilität und überregionale Vermittlung durch das AMS werden wir weder die Arbeitslosigkeit in Österreich, noch die Arbeitskräfteknappheit in den westlichen Bundesländern lösen können“, appelliert Nocker-Schwarzenbacher.

Positiv bewertet die WKÖ-Tourismusobfrau jedenfalls die verstärkten Bemühungen einer bedarfsorientierten Qualifizierung von Arbeitslosen. Dies könne eine Chance sein, den konkreten Fachkräftebedarf in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft zu decken. 

„Das Paket ist ein ermutigendes Signal zur richtigen Zeit. Denn wenn wir jetzt - trotz anhaltender Konjunkturschwäche - nicht drauf schauen, dass den Unternehmen für Investitionen entsprechendes Kapital und gut qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen, wird uns in spätestens 10 Jahren die Rechnung präsentiert werden,", so Nocker-Schwarzenbacher abschließend.  

Bundesparte Tourismus und Freizeitwirtschaft

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ ist die solidarische Interessenvertretung für über 90.000 Tourismusbetriebe aus Gastronomie, Hotellerie, Freizeit und Sport, Reisebüros, Kinos, Kultur-, Vergnügungs- und Gesundheitsbetriebe. 600.000 Arbeitsplätze (jeder 5. Vollzeitarbeitsplatz) hängen direkt oder indirekt von Tourismus und Freizeitwirtschaft ab (WIFO). (PWK793/ES)

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