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Gleitsmann: Aufgezwungene Arbeitszeitkorsette nicht im Interesse des Wirtschaftsstandortes

Gebot der Stunde heißt Flexibilität – Belastungsstopp für Betriebe statt steigender Arbeitskosten

„Alle Umfragen belegen, dass die Österreicher mit ihrer Arbeitszeit sehr zufrieden sind, Teilzeitbeschäftigte sogar mehr als Vollzeitbeschäftigte. Es besteht daher kein Bedarf an aufgezwungenen Arbeitszeitkorsetten und Eingriffen von oben, im Gegenteil: Menschen sind zufrieden, wenn sie ihre Arbeitszeit individuell vereinbaren können“, kommentiert Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik in der Wirtschaftskammer die heute erhobenen Forderungen rund um eine Arbeitszeitverkürzung.  

Fakt sei, dass die moderne Arbeitswelt und Gesellschaft vielfältige Modelle biete, die den Präferenzen und Bedürfnisse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entgegenkomme. Durch die massive Nachfrage der Arbeitnehmer nach Teilzeit verkürze sich die durchschnittliche Arbeitszeit je Beschäftigten ohnehin stetig. Nach Eurostat arbeiteten 2014 in Österreich nur 11,5% der Teilzeitbeschäftigten unfreiwillig Teilzeit. Gleichzeitig zeigen Umfragen auch, dass viele Menschen zu Tagesarbeitszeiten von mehr als 10 Stunden bereit sind, wenn sie dafür längere Freizeiträume bekommen. 

„Die Wirtschaft leidet unter vier Jahren Stagnation bei gleichzeitig massiv steigenden Arbeitskosten. Wer hier zusätzliche Belastungen fordert, wird Arbeitslosigkeit ernten“, fordert Gleitsmann einen „Belastungsstopp für Betriebe“. Eine hohe Beschäftigung und eine hohe  Wettbewerbsfähigkeit seien  untrennbar miteinander verbunden. „Flexibilität ist ein wesentlicher Faktor im globalen Wettbewerb. Das Gebot der Stunde ist daher Flexibilität. Diese ist im Sinne von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, denn sie bedeutet eine Entlastung für Unternehmen, damit diese wieder mehr Jobs – für Frauen und Männer, Vollzeit und Teilzeit schaffen können“, so Gleitsmann abschließend. (PWK792/us)

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