th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Kainz: Gewerbeverein stellt heimisches Qualitätssystem in Frage

Österreicher legen großen Wert auf Qualität handwerklichen Arbeitens

Als „willkürliche Infragestellung eines gut funktionierenden Systems“ bewertete heute, Montag, der Geschäftsführer der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Reinhard Kainz, die präsentierte Umfrage von Gewerbeverein, Hoteliervereinigung und Handelsverband. „Wieder einmal wird das, was die heimische Unternehmerinnen und Unternehmer tatsächlich fesselt, nicht angesprochen: Bürokratie, überbordende Regulierungen. Da wo wir entfesseln müssen, ist das Betriebsanlagenrecht, sind behördliche Überprüfungen, die den unternehmerischen Alltag behindern“, so Kainz. 

Eine Umfrage der Julius Raab Stiftung Anfang Oktober (Sample 600 Personen) zeigt ganz klar: Vor allem auf die Qualität des handwerklichen Arbeitens legen österreichische Bürger großen Wert. Wer beispielsweise Installationsarbeiten verrichten lässt, bevorzugt fundiert ausgebildete Arbeiter mit Lehrabschluss anstelle von fachkundigen Laien. In einer Umfrage von 600 Österreichern und Österreicherinnen kennen 91 Prozent der Befragten den Begriff der dualen Ausbildung.

Duale Ausbildung: Grundlage für den Start ins Berufsleben

In Hinblick auf die Lehrlingsausbildung zeige sich, dass Qualität zu den wichtigsten Faktoren der internationalen Konkurrenzfähigkeit zählt. Die Meisterprüfung trägt zusätzlich zur Qualitätssteigerung bei. Beispielsweise sind die meisten Befragten der Meinung, dass wesentliche Aspekte der Unternehmensführung in die Meisterprüfung miteinbegriffen sind. Unsere Gesellschaft sieht die duale Ausbildung daher auch nach wie vor als chancenreiche Alternative zu einer akademischen Ausbildung. 88 Prozent der Befragten betonen, dass sie die duale Ausbildung als erfolgreiche Grundlage für einen Start ins Berufsleben sehen. 78 Prozent betonen, dass die duale Ausbildung in Hinblick auf die Vermeidung von Jugendarbeitslosigkeit enorme Relevanz hat.

„Aus unserer Sicht gilt der Grundsatz, modernisieren, wo es sinnvoll ist, aber ein funktionierendes System nicht willkürlich gefährden. Seit Jahren versichert uns die Politik, dass die kleinen und mittleren Betriebe, also die Gewerbe- und Handwerksbetriebe, das Rückgrat der heimischen Wirtschaft sind, denn sie garantieren Tag für Tag Qualität und Ausbildung in allen Regionen Österreichs“, so Kainz abschließend. (PWK791/us)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016
  • Archiv 2016

Registrierkasse: Gastronomie und Blaulichtorganisationen auf einer Linie

Pulker: „Partyvereine“ – insbesondere Vorfeldorganisationen politischer Parteien - schaden Gastronomie und echten gemeinnützigen Organisationen gleichermaßen mehr

  • Archiv 2016

Udo Klamminger als Vorstandsvorsitzender der FMI für ein weiteres Jahr bestätigt

Zielerreichung von „Nearly zero“-Häusern bis 2020 nur mit qualitätsvoller Wärmedämmung möglich mehr