th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Neuer KV für alle DienstnehmerInnen der österreichischen Garagen-, Tankstellen- und Servicestationsunternehmungen

Verhandlungspartner einigen sich auf einen neuen Kollektivvertrag für ArbeiterInnen und Angestellte

Der Fachverband der Garagen-, Tankstellen- und Servicestationsunternehmungen in der WKÖ sowie die Gewerkschaften GPA-djp und vida haben einen neuen Kollektivvertrag für alle DienstnehmerInnen der österreichischen Garagen-, Tankstellen- und Servicestationsunternehmungen unterschrieben. Dieser tritt am 1.1.2016 in Kraft.

Neu ist, dass der Kollektivvertrag neben ArbeiterInnen nun auch für Angestellte gilt. Weiters wurde in einem konstruktiven Klima ein neues, modernes Entlohnungsschema mit praxisgerechten Tätigkeitsbeschreibungen erörtert.

Entscheidender Schritt nach vorne

„Mit diesem Abschluss wurde ein Meilenstein für die Branche gesetzt. Uns war besonders die Rechtssicherheit ein Anliegen, die nun mit dem neuen Kollektivvertrag gegeben ist“, betont Fachverbandsobmann KR Werner Sackl. Im Rahmen von eigenen Informationsveranstaltungen werden der Fachverband bzw. die Fachgruppen den Mitgliedsbetrieben die neuen Regelungen näher bringen.

Mit dem neuen Kollektivvertrag werden auch aktuelle Entwicklungen bei Tankstellen arbeitsrechtlich beantwortet, Stichwort Tankstellenshops. „Betriebe der Kategorie 2, also jene, die erlaubter Weise eine Verkaufsfläche von mehr als 80 Quadratmetern haben, müssen ab 1.1.2016 erweiterte Zeit-Zuschläge zahlen", erklärt der stv. GPA-djp-Geschäftsbereichsleiter Manfred Wolf.

Neben flexiblen Arbeitszeitmodellen gibt es künftig auch Änderungen, was die Abrechnung der Nachtarbeit betrifft. Es wurde ein Mechanismus vereinbart, der den Nachtzuschlag prozentmäßig an die Lohnordnung bindet.

Genaue Tätigkeitsbeschreibung in sechs Verwendungsgruppen

„Ein weiteres Kernelement dieses neuen Kollektivvertrages ist, dass Tätigkeitsfelder in Zukunft deutlich klarer definiert sind“, hält der zuständige Fachbereichssekretär der Gewerkschaft vida, Andreas Gollner, fest. „Mit diesen realistischen Tätigkeitsbeschreibungen kann viel genauer zugeordnet werden, wer ArbeiterIn oder Angestellter ist. Falscheinstufungen können so von vornherein vermieden werden“, so der vida-Gewerkschafter.

Alle Beteiligten sind sich einig, einen zeitgemäßen und modernen Kollektivvertrag entwickelt zu haben, der auf die Bedürfnisse der Branche eingeht und für alle Beschäftigten eine Mindestentlohnung von 1.500 Euro ab spätestens 2018 vorsieht. (PWK785/PM)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2015

Lebensversicherungen als Vorsorge

Was bedeutet ein reduzierter Garantiezins für Versicherungskunden? mehr

  • Presse Archiv

WKÖ bietet kostenlose Webinare für Ein-Personen-Unternehmen

Erfolgreiches Weiterbildungsprogramm geht in die nächste Runde – vier hochkarätige Online-Seminare für Ein-Personen-Unternehmen mehr

  • Archiv 2015

Leitl: Exporte in ersten sieben Monaten des laufenden Jahres auf Erholungskurs

1,9% Steigerung bei Warenexporten auf 76,2 Milliarden Euro – Handelsbilanzdefizit weiter verringert. mehr