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Leitl fordert zentrale Rolle für „Euro-Schutzschirm“ bei weiterer Vertiefung der EU

Damit die EU nach außen wie nach innen schneller auf Krisensituationen reagieren kann, muss die Europäische Union weiter vertieft werden

„Bei der weiteren Vertiefung der Europäischen Union, die aus Sicht der österreichischen Wirtschaft unerlässlich ist, stellt der Europäisches Stabilitätsmechanismus (ESM) ein wichtiges Element für die Stabilität der Eurozone dar: Wir müssen rasch die institutionellen Voraussetzungen schaffen, um in der globalen Welt auf gleicher Augenhöhe mit den USA zu stehen“, betonte Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), nach seinem Treffen mit Klaus Regling, Managing Director des ESM, in Luxemburg. Er plädiert für eine weitere Vertiefung der EU über die Eurozone: „Einzelne Staaten dürfen hier nicht behindern -  aber sie dürfen auch nicht gezwungen werden, teilzunehmen.“ Damit die EU nach außen und nach innen schneller reagieren kann, müssten wichtige Bereiche noch stärker abgestimmt werden, etwa im Rahmen der Banken- und Kapitalmarktunion.  

Sicherer Schutzschirm über Europa

„Mit dem ESM, seinem Vorgänger EFSF und dank der Europäischen Zentralbank ist es gelungen, einen sicheren Schutzschirm über Europa zu spannen. Damit wurde eine mit verheerenden Auswirkungen verbundene Entwicklung gestoppt und wurden Europa und Österreich stabilisiert“, so Präsident Leitl. Die Spekulationen gegen schwächere Eurostaaten hätten abgenommen, da nun nicht mehr zu befürchten sei, dass Länder mit gröberen Finanzierungsproblemen ohne Hilfe Bankrott gehen und auch gesunde und stabile Staaten mitreißen. (PWK780/FA)

Klaus Regling, Managing Director des ESM, und WKÖ-Präsident Christoph Leitl
Klaus Regling, Managing Director des ESM, und WKÖ-Präsident Christoph Leitl


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