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Automatisierte Mobilität: Verkehr in neuen Bahnen denken

Stakeholder-Austausch bei Veranstaltung der WKÖ

Selbstfahrende Busse und U-Bahnen, fahrerlose Züge, Taxis und Lkws - das Thema „automatisiertes Fahren“  - ist schon lange nicht mehr Utopie, sondern bewegt sich mitten im Fokus der Mobilitätsbranche. 

Welche Potenziale stecken  für die heimische Wirtschaft im automatisierten Fahren, und wie lassen sie sich nutzen? Wann werden praktikable Lösungen wirtschaftlich realisierbar? Fragen zur Wettbewerbsfähigkeit Österreichs und zur Wertschöpfung am Standort Österreich, Fragen zu rechtlichen Rahmenbedingungen, einschließlich der europäischen Dimension, aber auch Fragen rund um, Förderungen wurden am Mittwoch in einer Veranstaltung der Wirtschaftskammer Österreich beleuchtet. Mehr als 200 Vertreter aus Transportwirtschaft und Logistik, Industrie, nationaler und internationaler Politik und anderen Experten diskutierten ihre Erwartungen an das automatisierte Fahren für Wirtschaft und Gesellschaft.

Effizienzgewinne, Staureduktion, Lärm- und Abgasemissionseinsparungen, erhöhte Verkehrssicherheit, weniger Verkehrstote – das sind nur einige der Vorteile, die automatisierte Mobilität verspricht. Auf der anderen Seite stehen Sorgen gegenüber einer automatisierten Zukunft, Ängste in Bezug auf Verlust der Selbstbestimmung, aber auch wirtschaftliche Bedenken der Betriebe in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit ihrer Investitionen.

Heimische Wirtschaft ist in vielerlei Hinsicht involviert

Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr, erläuterte das Spannungsfeld: „Das Thema automatisierte Mobilität ist in jeder Hinsicht breit gefächert. Es impliziert technische und rechtliche Veränderungen, national wie global, ebenso wie Anforderungen an die Sicherheit und Aspekte der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen IKT-Industrie. Daher ist die heimische Wirtschaft in vielerlei Hinsicht involviert“. 

Handlungsbedarf sieht Klacska daher auch in vielen Bereichen: Neben leistungsfähigen Verkehrssystemen sei auch eine bürokratische Vereinfachung eine Grundbedingung für die Realisierung von automatisierter Mobilität. „Viele der über Jahre angefallenen Regulatorien müssen der Realität angepasst werden.“ 

Auch die Fokussierung von Forschung & Entwicklung sei unabdingbar, sagte Klacska und verweis in diesem Zusammenhang auf die Homepage http://www.verkehrsforschung.at/ .

Hier bekommen Unternehmen aus der Transportwirtschaft einen Überblick über Forschungsförderung auf Bundesebene in Österreich und sehen, wie konkret ein Einreichprozess eines Forschungs- und Entwicklungsprojekts aussieht.

Last, not least forderte der Branchensprecher eine Flexibilisierung im Arbeitsrecht ein: „Um mit der Modernisierung der Arbeitswelt konform zu gehen, brauchen wir dringend flexiblere Gestaltungsmöglichkeiten bei den Arbeitszeiten. Ohne mehr Spielraum wird es nicht gehen.“

Fazit der Expertinnen: Eine grundlegende Veränderung wie die Automatisierung braucht grundlegende Veränderungen in allen kommunizierenden Systemen – angefangen bei den technischen Voraussetzungen über die politischen und rechtlichen bis zu den wirtschaftlichen. (PWK779/PM)

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