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Preiserhöhungen in Gastronomie sind primär Resultat von Steuererhöhungen und Überregulierung

Gastronomiepreise im europäischen Vergleich dennoch moderat

Zu den jährlich wiederkehrenden über die Medien kolportierten Vorwürfen, Hotellerie und Gastronomie seien Preistreiber, kommentiert Mario Pulker, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WK) „Die gestiegenen Preise sind einerseits den ebenfalls gestiegenen Vorleistungen, von denen unsere Betriebe ja abhängig sind, geschuldet – wie Mieten, Reparaturen oder Lebensmittel - , andererseits ein alarmierendes Signal dafür, dass die Branche im Hinblick auf Bürokratie und Abgabenlast den Plafond erreicht hat.“  

Laut Pulker sind für den Preisanstieg neben den nach wie vor zu hohen Lohnnebenkosten, überbordenden bürokratischen Auflagen und Kontrollen, vor allem auch die Erhöhung der Umsatzsteuer auf Beherbergungsleistungen maßgeblich verantwortlich. Auch Aufwendungen für Barrierefreiheit oder höhere Gebühren für Schanigärten müssten zwangsläufig ebenfalls einkalkuliert werden, so Pulker. Generell sind die Erkenntnisse aus dem Verbraucherpreisindex aber mit Vorsicht zu genießen: „Die von der Statistik Austria erhobenen Daten stammen fast ausschließlich aus dem städtischen Bereich und lassen sich nicht auf die ländliche Gastronomie übertragen, die von Preiserhöhungen oft nur träumen kann. Insgesamt sind die Preise in der heimischen Gastronomie im europäischen Vergleich immer noch moderat.“, betont Pulker abschließend. (PWK772/ES)

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