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Hochhauser: Senkung der Körperschaftsteuer ein dringend benötigtes und äußerst positives Standortsignal

Wirtschaftskammer begrüßt Vorschlag aus dem Finanzministerium in Richtung einer Senkung der KöSt von 25 auf 20 Prozent

Als ein „dringend notwendiges und äußerst positives Standortsignal“ sieht Wirtschaftskammer-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser die aus dem Finanzministerium kommende Idee einer Senkung der Körperschaftsteuer (KöSt) von 25 auf 20 Prozent. „Die österreichischen Betriebe sind mit einer im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hohen Steuer- und Abgabenbelastung konfrontiert. Zugleich kommt das Wachstum nur langsam in Fahrt und wird auf Sicht hinter dem der EU hinterher hinken. Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sind überfällig. Eine KöSt-Senkung stärkt die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen, erleichtert die Eigenkapitalbildung und die Investitionen und wäre so ein wichtiger Wachstumsstimulus“, betont Hochhauser.

Eine KöSt-Senkung sei auch angebracht, da Kapitalgesellschaften durch die letzten Konsolidierungspakete und jüngst die Steuerreform immer neue Lasten zu schultern hatten. Hochhauser: „Die Einkommensteuerpflichtigen haben von den Steuerreformen 2009/10 und 2015/16 in Form einer Tarifreform und eines Gewinnfreibetrages profitiert und nun soll es eine Angleichung der kalten Progression geben. Nun muss endlich etwas für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts getan werden, damit Österreich international nicht den Anschluss verliert.“

Die WKÖ-Generalsekretärin verweist zudem darauf, dass bei einer Abgabenquote von über 40 Prozent wie in Österreich mit einer anteiligen Selbstfinanzierung gerechnet werden kann. So würde eine 5-prozentige Senkung mit teilweiser Selbstfinanzierung netto 800 Mio. Euro kosten, mit zusätzlich einkalkulierten Wachstumseffekten würden sich die Nettokosten auf rund 600 Mio. Euro reduzieren. 

Internationales Umfeld spricht für KöSt-Senkung

Auch das internationale Umfeld spricht für eine KöSt-Senkung: Schweden hat die Köst im Jahr 2013 auf 22 Prozent gesenkt, Großbritannien hat nach dem Brexit-Votum angekündet, diese von 20 auf 15 Prozent reduzieren zu wollen und auch die Schweiz plant eine Reduzierung der KöSt auf 15 Prozent. 

Hochhauser abschließend: „Der Trend in Europa geht in Richtung KöSt-Senkung: Aus der Idee des Finanzministeriums muss jetzt rasch ein konkreter Vorschlag und Beschluss der Regierung werden, damit der Standort Österreich in puncto Wettbewerbsfähigkeit wieder ins Spitzenfeld aufschließen kann.“  (PWK770/SR)

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