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Globale Kammernplattform GCP: Politische Unsicherheiten und Angst vor Finanzkrise sind Hauptherausforderungen für globales Wachstum 2016

Wirtschaftsfreundliches Investitionsklima ist nötig, um Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu verbessern – internationale Lösung für stabiles Finanzsystem ist gefordert

In ihrer diesjährigen Umfrage Global Economic Survey erwarten die Mitglieder der globalen Kammernplattform Global Chamber Platform (GCP), dass sich das Wachstum in den entwickelten Ländern im Vergleich zu den Schwellenländern besser entwickeln wird, wenngleich vor allem in Europa von einem echten Aufschwung noch keine Rede sein kann. Zugleich ist die Weltwirtschaft nach wie vor von großer Unsicherheit geprägt: „Der Rückgang der Rohstoffpreise, Deflationsrisiken in der Eurozone, ein schwieriger Zugang zu externer Finanzierung oder die allgemeine Verlangsamung des Welthandels sind nur ein paar Faktoren, die hier eine Rolle spielen. Ebenso belasten erhöhte geopolitische Spannungen das globale Wachstum. Sie werden von den Mitgliedern als größte Hürde gesehen“, betont Christoph Leitl, Präsident der Global Chamber Platform.

Politische und soziale Unsicherheiten wie auch die Angst vor einer neuerlichen großen Finanzkrise sind die Hauptherausforderungen für das globale Wachstum im Jahr 2016, das Vertrauen der GCP Mitglieder in die Stabilität der Finanzmärkte und die Krisenprävention ist daher deutlich gesunken. Um hier erneut Vertrauen zu schöpfen, bedarf es laut GCP Mitgliedern einer internationalen Lösung für ein stabileres Finanzsystem.

„In vier aufeinander folgenden Jahren waren sich die GCP Mitglieder einig, dass der unzureichende Zugang zur Finanzierung ein Hauptproblem darstellt“, unterstreicht Präsident Leitl. Die Mitgliedstaaten müssten ein wirtschaftsfreundlicheres Investitionsklima schaffen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmer anzutreiben. Die fehlende bzw. unzureichende Berücksichtigung von KMU-Anliegen im Gesetzgebungsprozess stellt eine weitere Hürde dar. „Politische Entscheidungsträger sollten hier vor allem bedenken, dass KMUs nicht nur den Großteil der Unternehmen stellen, sie sind auch diejenigen, die am meisten unter der Umsetzung neuer Regelungen leiden“, so Präsident Leitl. 

Belastungsstopp und umfassende Entlastung für Unternehmen

Österreich hat den Wachstumsvorsprung gegenüber dem Durchschnitt der EU-28 und der Eurozone verloren und liegt nun im hinteren Drittel bei den Wachstumsaussichten in Europa. „Eine Politik der kleinen Schritte reicht angesichts der Vielzahl an Herausforderungen nicht aus. Ziel muss es sein, die Rahmenbedingungen für Unternehmen in Österreich zu verbessern. Wir brauchen dringend einen Belastungsstopp und eine umfassende Entlastung für Unternehmen - sowohl was die hohe Steuer- und Abgabenquote betrifft als auch die bürokratischen Hemmnisse. Gleichzeitig müssen Strukturreformen ambitioniert angegangen und umgesetzt werden“, ergänzt Leitl in seiner Funktion als Präsident der Wirtschaftskammer Österreich.

Die Global Economic Survey 2016 wurde im Zeitraum September bis Oktober 2015 unter den Mitgliedern der Global Chamber Platform (GCP) durchgeführt. Der Bericht wurde im Rahmen des jährlichen Treffens am 14. Oktober 2015 in Luxemburg diskutiert. Die GCP vereint die 16 wichtigsten nationalen und transnationalen Kammerorganisationen. (PWK769/FA)

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