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JW-Rohrmair-Lewis: Pensionen entpuppen sich erneut als Schuldentreiber – Budget auf Kosten der Jungen

Junge Wirtschaft fordert substanzielle Pensionsreform und raschen Schuldenabbau. Senkung der Lohnnebenkosten positiv

"Das Pensionsdrama wird zur never ending story. Die Pensionskosten sind auch im aktuellen Budget ein massiver Schuldentreiber. Es muss nun endlich eine substanzielle Pensionsreform her, die diesen Namen auch verdient. Ansonsten zahlen die Jungen die Zeche und schauen durch die Finger“, kommentiert Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW) das heute vorgelegte Budget. Alleine für Beamtenpensionen sieht der Bundesvoranschlag 2016 mehr als 9,3 Milliarden Euro vor, die Bundeszuschüsse für ASVG, Bauern und Gewerbetreibende steigen auf über 11 Milliarden Euro. Diese Mittel fehlen für wichtige Zukunftsinvestitionen, die wiederum Arbeitsplätze und Wachstum schaffen. „Mit ständigen Beschwichtigungen und Rechentricks lässt sich das marode Pensionssystem nicht reformieren. Denn, wenn immer weniger einzahlen und immer mehr etwas bekommen, kann das System nicht mehr funktionieren. Das ist ein sehr einfach verständliches Faktum. Es ist Zeit zu handeln. Wir laufen sehenden Auges auf den Abgrund zu und nehmen noch Anlauf dabei“, fordert Rohrmair-Lewis.

Senkung der Lohnnebenkosten positiv

Erfreut zeigt sich die Junge Wirtschaft über die angekündigte Senkung der Lohnnebenkosten. „Die Lohnnebenkostenbelastung in Österreich ist im europäischen Vergleich erdrückend. Wir freuen uns, dass man in der Bundesregierung dies auch erkennt und aktiv gegensteuert. Deshalb ist dies ein Schritt in die richtige Richtung. Dieser sollte aber besser heute als morgen umgesetzt werden. Je früher Unternehmer und Arbeitnehmer entlastet werden, desto schneller machen sich die positiven Effekte bemerkbar.

Wahlkampffreie Zeit als Chance für Reformen

„Die Politik muss die Zeit ohne Wahlkampfgetöse nutzen, um dringend große Reformen anzugehen. Die Vorschläge im Arbeitsprogramm der Bundesregierung werden nicht reichen. Weitere Vorschläge von Experten liegen schon lange vor. Diese muss man nur aus der Schublade nehmen und 1:1 umsetzen“, so Rohrmair-Lewis. Das ist auch dringend notwendig, denn wie das WIFO in einer aktuellen Studie bestätigt, droht die Arbeitslosigkeit bis zum Jahr 2018 auf Rekordwerte zu steigen. Die Politik muss hier aktiv entgegenwirken. Etwa durch Erleichterungen für Jungunternehmer und Start-ups, die es ihnen ermöglichen, neue Mitarbeiter aufzunehmen. (PWK768/ES)

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