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Wirtschaftskammer Österreich gratuliert den DAPHNE-Gewinnern

Umwelttechnologie-Preis holt Best Performer vor den Vorhang – Schwarzer: „Branche ist Erfolgsgarant heute und in Zukunft“

„Dass die heimische Umwelttechnologie zu den Best Performern gehört, ist längst bekannt. Und sie verdient es, vor den Vorhang geholt zu werden“, betont Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik in der Wirtschaftskammer Österreich, und gratuliert den Siegern des gestern verliehenen DAPHNE-Umwelttechnologiepreises, der einschließlich des Vorgängerpreises nunmehr zum 31. Mal verliehen wurde. Die Wirtschaftskammer Österreich unterstützt seit vielen Jahren diesen renommierten Preis der Zeitschrift „Umweltschutz“ aus der Bohmann Verlagsgruppe, der in drei Kategorien und einer Sonderkategorie verliehen wird. 

Die DAPHNE Preisträger

Die DAPHNE in Gold ging 2016 an ecop Technologies. Das Unternehmen beweist mit seinem Projekt „Rotation Heat Pump“ die Einsatzfähigkeit der Wärmepumpe im industriellen Bereich. Besondere Herausforderungen sind die notwendige Flexibilität und das Erreichen möglichst hoher Temperaturniveaus. Das Siegerprojekt erfüllt diese Anforderungen bei gleichzeitigem Einsatz eines umweltfreundlichen Arbeitsmittels in der Wärmepumpe und deutlicher Effizienzsteigerung.

Ebenfalls aus dem Pumpenbereich kommt die mit der silbernen DAPHNE ausgezeichnete Umwälzpumpe Alpha 3 aus dem Hause Grundfos, die durch einen hydraulischen Heizungsabgleich eine sehr effiziente Arbeitsweise der Anlage ermöglicht. Damit kann der Energieverbrauch erheblich gesenkt werden.

Die DAPHNE in Bronze ging an die Adler-Werke für die Entwicklung selbstheilender Beschichtungen. Mit diesem innovativen Anstrich werden mit Hilfe eingebrachter Mikrokapseln die zum Beispiel durch Hagel entstandenen Risse in der Beschichtung wie von selbst „geheilt“. Zurück bleibt nur eine optische Beschädigung, das schädliche Eindringen von Wasser wird vermieden. Die Natur stand Pate bei der erfolgreichen Entwicklung, die Bauteile so schützt wie Harz den Baum bei Rissen in der Rinde.

„Die heimischen Umwelttechnik-Unternehmen leben Nachhaltigkeit, schaffen Jobs und regen die Konjunktur an. Die Branche ist also Erfolgsgarant dafür, dass wir die kommenden Herausforderungen im Energie- und Klimabereich meistern können“, so Schwarzer mit Blick auf das Pariser Klimaabkommen.

Die DAPHNE für sein Lebenswerk erhielt Universitätsprofessor Paul Brunner (TU Wien), der durch seine naturwissenschaftlichen Forschungsergebnisse die Abfallökonomie sowie die Entwicklung eines zukunftsweisenden Ressourcenmanagements in Österreich prägend mitgestaltet hat. (PWK767/PM)

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