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WKÖ-Vizepräsident Roth sieht Österreichs Zustimmung zu CETA mit „großer Erleichterung“

Schaden von Österreichs Reputation als verlässlicher Handelspartner konnte gerade noch abgewendet werden – in puncto Freihandel wieder „back on track“

Mit „großer Erleichterung“ sieht der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Jürgen Roth, den Beschluss der SPÖ, den Weg für ein österreichisches Ja zum europäisch-kanadischen Freihandelsabkommen CETA freizumachen. „Mit dem Ende der Blockadehaltung bei CETA hat der Bundeskanzler dem Exportland Österreich sowie den österreichischen Unternehmen und ihren Beschäftigten einen guten Dienst erwiesen. Wir sind in puncto Freihandel wieder ‚back on track‘. Damit wurde auch – zwar spät, aber besser spät als gar nicht – vermieden, dass Österreichs Reputation als zuverlässiger und einschätzbarer Handelspartner nachhaltig beschädigt wird, was sich heute in Interviews des kanadischen Premiers schon abzeichnet hat.“ 

CETA sei ein gutes und fortschrittliches Abkommen zum Vorteil der österreichischen und der europäischen Betriebe, das von der EU-Kommission sorgfältig und unter Einbeziehung der Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments ausverhandelt wurde. In Brüssel hatten sich die Europäischen Wirtschaftskammern EUROCHAMBRES auf Initiative von WKÖ-Präsident Christoph Leitl heute, Freitag, einstimmig für die Unterzeichnung von CETA und auch den Abschluss eines Freihandelsabkommens mit den USA ausgesprochen.

Österreich profitiert überproportional von Freihandel und Globalisierung

„Als kleine, exportfokussierte Volkswirtschaft profitiert Österreich überproportional von Freihandel und Globalisierung. Offene Wirtschaftsgrenzen, Wegfall von Zöllen und weniger Bürokratie im internationalen Geschäft sind in unserem ureigenen Interesse und haben in Österreich massiv zu Wohlstand und Beschäftigung beigetragen. Und mit wem, wenn nicht mit einem modernen und hoch entwickelten Land wie Kanada, das so wie wir über hohe Umwelt-, Sozial- und Konsumentenschutzstandards verfügt, sollten wir ein Freihandelsabkommen schließen?“, so Roth. 

Nachdem die SPÖ grünes Licht zu CETA gegeben hat, sei in Österreich nun die Rückkehr zu einer „sachlichen und faktenbasierten Diskussion über CETA und über die Vorteile von Freihandel ganz allgemein dringend geboten. Es liegt auch an der Politik, hier ihren Teil beizutragen“, so Roth abschließend. (PWK766/SR)

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