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Neuer WKÖ-Branchensprecher für die Eventbranche: Hosek folgt Hladky

Fokus auf weitere Professionalisierung des Berufsbildes, steuerliche Entlastung und Sicherheit - Leitfaden „Event der Zukunft 2“ soll Veranstaltungsbranche zukunftsfit machen

Die österreichische Eventbranche ist für die heimische Wirtschaft und auch für Österreich als Tourismusland von großer Bedeutung. Mit weltweit für Aufsehen sorgenden Veranstaltungen, wie etwa dem Wiener Opernball, dem Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel, den Salzburger Festspielen oder dem Wiener Life Ball punktet die Eventbranche regelmäßig auch international. Gemäß einer 2012 erschienenen Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) sichern die über 5.000 Unternehmen rund 105.000 Arbeitsplätze und leisten einen Beitrag von rund 7,3 Milliarden Euro zur touristischen Wertschöpfung in Österreich. 

Mit Anfang Oktober hat nun die heimische Eventbranche einen neuen Sprecher. Der Wiener Eventmanager, Peter Hosek, 45, folgt Andreas Hladky, der sich nach fünf erfolgreichen Jahren als Branchensprecher im Fachverband der Freizeit- und Sportbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) verabschiedet. Hosek betreibt mehrere Musik- und Konzertveranstaltungsagenturen, unter anderem in Wien und London. Der ausgebildete Musiker – er schloss sein Klarinetten-Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien 1993 erfolgreich ab -, der in seiner bisherigen Karriere an die 6.000 Konzerte mit insgesamt über 1,6 Mio. Gästen veranstaltet hat, betonte anlässlich der offiziellen Übergabe am Dienstag vor Journalisten: „Ich freue mich auf die große Herausforderung, mich für die Interessen der gesamten österreichischen Eventbranche einzusetzen.“ Ein besonderes Anliegen ist dem neuen Branchensprecher die weitere Professionalisierung und Stärkung des Berufsbildes. Weitere anstehende Themen sind für Hosek die Abschaffung der Vergnügungssteuer, die Lösung der Problematik im Bereich Werkvertrag/Dienstvertrag oder die Schaffung besserer Synergien zwischen „Online- und Offline-Welten“. Ein klarer Fokus liegt für ihn auf dem Dauer-Thema Sicherheit bei Veranstaltungen. 

Hladky: „Österreich muss im Eventbereich noch aktiver und innovativer werden“ 

Handlungsbedarf ortet auch der scheidende Branchensprecher Andreas Hladky. „Österreich muss im Eventbereich noch aktiver und innovativer werden, denn Events werden für den touristischen Standort weltweit immer wichtiger. Städte wie Dublin oder Austin haben es mit innovativer Eventpolitik geschafft, sich innerhalb weniger Jahre extrem attraktiv zu positionieren“, betonte Hladky. Zu seinen Erfolgen in den vergangenen fünf Jahren zählen unter anderem die Schärfung des Berufsbildes und der Ausbildungsinhalte, etwa durch den Ausbildungsleitfaden „Professionelles Eventmarketing“, die Errichtung der Serviceplattform eventnet.at sowie die Initialisierung zur erstmaligen Erfassung der Wertschöpfung der Branche mit der IHS-Studie aus 2012. 

Neuauflage der visionären Studie „Event der Zukunft“ 

Einig zeigten sich die beiden Branchenvertreter, dass es notwendig sei, als Branche mit Qualität und Transparenz zu überzeugen: „Um im Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können, müssen wir uns den – etwa durch die digitale Revolution ausgelösten – Herausforderungen stellen, auf die ständig neuen Anforderungen eingehen und immer einen Schritt voraus sein.“ Um die Unternehmen der Veranstaltungsbrache bei diesen Herausforderungen durch den stetigen gesellschaftlichen Wandel zu unterstützen und sie fit für die Zukunft zu machen, wurde der neue Leitfaden „Event der Zukunft 2“ beim renommierten Zukunftsinstitut in Auftrag gegeben und aktuell druckfrisch präsentiert. 

Events sind, so zeigt sich Harry Gatterer, Geschäftsführer des Zukunftsinstituts Österreich überzeugt, „zentrale Orientierungspunkte, zentrale Rituale und viele kleine, aber wesentliche und richtungsweisende Haltestellen im Verlauf eines Lebens“. Gerade in einer von Paradigmenwechsel geprägten vernetzten, neuen Gesellschaft, spiele das Event, so der Autor der aktuellen Publikation, eine ganz wesentliche Rolle, weil es selbst zu einer Kulturtechnik geworden sei. „Die Lektüre soll Profis inspirieren, die gesellschaftliche Entwicklung noch deutlicher wahrzunehmen“, so Gatterer abschließend. 

Der Fachverband Freizeit- und Sportbetriebe

Der Fachverband Freizeit- und Sportbetriebe in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt die Interessen von 34 Berufsgruppen und rund 20.000 Betrieben. Diese leisten einen wesentlichen Beitrag zur direkten und indirekten Wertschöpfung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in der Höhe von rund 46,5 Milliarden Euro. Das sind 14,8 Prozent des BIP. Dazu gehören circa 5.000 Veranstaltungsagenturen. Diese finden sich in einer eigens gegründeten Plattform wieder.

Die Studie "Event der Zukunft 2“ steht kostenfrei unter www.eventnet.at  und http://www.hotelderzukunft.at/edz/ zum Download zur Verfügung. (PWK762/ES)

v.l.: Peter Hosek, Harry Gatterer (Zukunftsinstitut) und Andreas Hladky
v.l.: Peter Hosek, Harry Gatterer (Zukunftsinstitut) und Andreas Hladky

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