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Europäisches KMU-Barometer: Erste Anzeichen für Erholung

Aber weiterhin stagnierendes Investitionsniveau und nur wenig Erholung am Arbeitsmarkt in Sicht - Investitionsoffensive für KMU wichtig und richtig 

Die lange Durststrecke der europäischen Wirtschaft dürfte sich langsam einem Ende nähern. Das KMU-Barometer der UEAPME, des europäischen Dachverbands der kleinen und mittleren Unternehmen, zeigt nämlich erste Anzeichen einer Erholung. "Wir sehen aus dem vorliegenden Index, dass sich bei den europäischen KMU das Blatt - wenn auch nur langsam - wendet. Der signifikante Anstieg ist ein Zeichen, dass sich Stabilisierung und Wachstum allmählich einstellen", betonte heute, Montag, WKÖ-Vizepräsidentin Ulrike Rabmer-Koller in ihrer Funktion als Vizepräsidentin der UEAPME.

So zeigt der aktuell vorliegende KMU-Geschäftsklimaindex einen Anstieg auf 75 Punkte und liegt damit über der 70 Punkte Marke, die als Schwelle für ein neutrales Geschäftsklima steht. "Gleichzeitig sehen wir aber, dass die  Investitionen weiterhin auf geringem Niveau stagnieren und die Situation insgesamt noch zu schwach ist, um die Arbeitsmarktsituation signifikant zu ändern", unterstreicht Rabmer-Koller.

Konsum gibt Unternehmen wieder mehr Vertrauen

In der Analyse zeige sich, dass die Hauptursache für die Erholung der inländische Konsum ist, der den regionalen und lokalen Produzenten wieder mehr Vertrauen gibt. Größere Unternehmen des produzierenden Bereiches profitierten in der Vergangenheit von einer exportgetriebenen Verbesserung der Wirtschaftslage, so Christoph Schneider, Leiter der Wirtschaftspolitischen Abteilung der WKÖ. Das Geschäftsklima innerhalb der EU zeige dabei die geringsten Unterschiede zwischen den Peripherie- und südlichen Staaten im Vergleich zu den nördlichen und zentral europäischen Staaten der letzten Jahre. "Bereits im Frühjahr dieses Jahres hatten wir erste Anzeichen für eine positivere Entwicklung. Obwohl sich bei den Unternehmen die Stimmung insgesamt bessert, sind die Rückmeldung in Hinblick auf ein höheres Investitionsniveau und ein Mitarbeiterplus noch nicht im wünschenswerten Ausmaß gegeben", so Schneider. 

EU-Investitionsoffensive jetzt wichtiger denn je

Deshalb sei es jetzt essentiell, wirtschaftspolitisch die Weichen in Richtung mittel- und langfristiges Wachstum zu stellen.  Rabmer-Koller, die in den vergangenen Wochen im Rahmen einer Tour d`Horizont eine Reihe von namhaften Vertretern nationaler Mitgliedsverbände getroffen hat, weist darauf hin, dass insgesamt der Bedarf nach einer Investitionsoffensive groß sei. Die neu geschaffene EU-Investitionsoffensive, die in den kommenden drei Jahren mit 315 Mrd. Euro dotiert ist, könnte die Rückkehr zu Wachstum und Beschäftigung beschleunigen. "Wenn sich jetzt die Stimmung aufhellt, steigt hoffentlich auch der Wille der KMU die Investitionsquote zu heben. Gerade KMU haben immer wieder Schwierigkeiten beim Zugang zu Unternehmensfinanzierungen. Die Situation sollte sich jetzt also deutlich bessern", so die UEAPME-Vizepräsidentin abschließend. (PWK756/us)

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