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Rohrmair-Lewis ad Budget: „Erstem wichtigen Schritt muss dauerhafte Schuldentrend-Umkehr folgen“

JW sieht „Budget im Pfad“, mahnt aber echten und dauerhaften Schuldenabbau ein - Dringende Reformen bei Kostentreiber Pensionen und Arbeitsmarkt längst überfällig.

„Das heute von Finanzminister Schelling präsentierte Budget 2017 ist im Grunde gut, konnte doch die massive Neuverschuldung der letzten Jahre etwas eingedämmt werden. Dennoch gibt es neue Schulden, die die zukünftigen Generationen schultern müssen. Darum muss diesem ersten positiven Schritt nun eine dauerhafte und nachhaltige Schuldentrend-Umkehr durch entschlossene Reformen folgen“, zeigt sich Herbert Rohrmair-Lewis, Bundesvorsitzender der Jungen Wirtschaft (JW), beharrlich. Denn für 2017 wird eine Neuverschuldung von 4,3 Mrd. Euro (2016: 6,5 Mrd. Euro) einkalkuliert. 

Ausbleibende Reformen machen Pensionen zum beunruhigenden Kostentreiber 

Aus den Budgetzahlen gehen aber auch unerfreuliche Entwicklungen hervor. So steigen die Bundesbeiträge für Pensionen zwischen 2015-2020 um rund drei Mrd. Euro auf 13,3 Mrd. Euro. Für den JW-Bundesvorsitzenden ist diese Entwicklung kein Zufall, ist doch gerade in diesem Bereich zu wenig Reformwille erkennbar. „Der Kostenanstieg bei den Pensionen muss nun selbst für die letzten Reformverweigerer ein klares Alarmsignal sein. Nur mit einer echten Pensionsreform inklusive Pensionsautomatik können wir diese Schuldenentwicklung zu Lasten der jüngeren Generationen stoppen“, erinnert Rohrmair-Lewis an den noch nicht einmal umgesetzten Mini-Kompromiss vom Pensionsgipfel im Februar. 

#3fuerAlle ist Treibstoff für Beschäftigungsmotor

Ebenso müssen immer mehr Bundesmittel in den Arbeitsmarkt gepumpt werden. Die JW sieht auch für den Arbeitsmarkt noch viel ungenütztes Potential, auch ein Grund, warum sie die Initiative #3fuerAlle gestartet hat. „Junge Unternehmer und Gründer sind mit ihren Ideen und Innovationen echte Wachstums- und Beschäftigungsmotoren, die im ersten Betriebsjahr durchschnittlich 2,4 Arbeitsplätze schaffen. Sie alle in der Anfangs- und Startphase zu fördern, ist für den heimischen Arbeits- und Wirtschaftsstandort mehr als sinnvoll“, erklärt der JW-Bundesvorsitzende und verweist abschließend: „Darum fordern wir #3fuerAlle – die Ausweitung der Lohnnebenkostenbefreiung aus dem angekündigten Startup-Paket auf alle Gründerinnen und Gründer!“ (PWK755/ES)

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