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Gewerbliche Immobilienwirtschaft ist verlässlicher Partner der Städte und Gemeinden

Immo-Branchensprecher Edlauer/Gollenz/Lexer bei der Kommunalmesse 2016: „Zusammenarbeit mit Bauträgern, Immobilienmaklern und –treuhändern bietet sich an“

„Die österreichische Immobilienwirtschaft ist ein verlässlicher Partner der Städte und Gemeinden“, halten Georg Edlauer, Obmann des Fachverbandes der Immobilientreuhänder der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), und die Obmann-Stellvertreter Gerald Gollenz und Reinhold Lexer bei der Kommunalmesse 2016 in Klagenfurt fest. Die gewerbliche Immobilienwirtschaft ist bei der Kommunalmesse < http://www.diekommunalmesse.at/ > auch heuer wieder als Austeller vertreten. 

Vor dem Hintergrund der großen Herausforderungen für die Kommunen und deren Budgets in Bezug auf die Schaffung, Restrukturierung, Erhaltung sowie die wirtschaftliche, technische und rechtliche Optimierung von Gebäudeinfrastrukturen verwiesen die Immobilienexperten darauf, „dass all das der Kernbereich und die Kernkompetenz von Bauträgern, Immobilienmaklern und -treuhändern ist.“ Die Zusammenarbeit biete sich also an. 

Insbesondere heben die Branchenvertreter die Möglichkeit der Vernetzung bei der Entwicklung neuer Gemeindeimmobilien wie Schulen, Heimen, Verwaltungsgebäuden etc. hervor. Möglichkeiten zur Zusammenarbeit machten Edlauer und Gollenz bei Diskussionen im Rahmen der Kommunalmesse aber auch bei der Verwertung neuer sowie bestehender Gebäude und bei der Verwaltung und dem Substanzerhalt im Rahmen von Private Public Partnerships (PPP) aus. 

Abwanderung aus ländlichen Regionen

Fachverbandsobmann-Stellvertreter Gerald Gollenz, der auch Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der WK Steiermark ist, weist am Beispiel von Graz auf ein bundesweites Thema hin, das der Branche unter den Nägeln brennt: „Es ist ganz klar eine weitere Abwanderung aus den ländlichen Regionen in Richtung der Landeshauptstadt erkennbar. Hier ist die Politik gefordert, Maßnahmen zu setzen, die eine weitere Ausdünnung der Bezirke stoppt. Die Entwicklung neuer Stadtteile in Graz erfordert ein sehr hohes Investment für die notwendige Infrastruktur, während in den Bezirken Schulen, Kindergärten, Postämter und Polizeistationen schließen“, so Gollenz. Das sei aber kein steirisches Phänomen, es lassen sich in allen Bundesländern Beispiele dafür finden. 

Gollenz und Lexer appellieren an die Gemeinden, sich bei Flächenwidmung und Stadtentwicklung Profis aus der Immobilienwirtschaft als Berater zu holen, die helfen können, teure Fehler zu vermeiden. Der Immobilientreuhänder als Partner der Kommunen kann Lösungsansätze aufzeigen, die eine bessere Nutzung der bestehenden Infrastruktur und damit auch mehr Lebensqualität für die Bewohner bringt.

Die österreichische Immobilienwirtschaft 

Rund 5.000 Immobilienunternehmen mit an die 24.000 Beschäftigten gibt es in Österreich. Die Immobilienwirtschaft erzielt jährlich eine Wertschöpfung von ca. 13,5 Milliarden Euro, rund 145.000 Beschäftigungsverhältnisse hängen an den Investitionen der Immobilienbranche. Gemessen als Anteil an der Gesamtwirtschaft trägt die Immobilienwirtschaft einen Wertschöpfungsanteil von ca. 4% bei, unterstreichen Edlauer, Gollenz und Lexer. (PWK731/JR) 

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