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Arzneimittelausgaben: Pharmawirtschaft bietet konstruktiven Lösungsvorschlag

Fachverband der Chemischen Industrie fordert, vorhandene Einsparungspotentiale bei den Krankenkassen  zu nutzen

„Die beim gestrigen Gesundheitsausschuss von Bundesministerin Dr. Sabine Oberhauser genannten Wachstumsraten bei Arzneimittelausgaben entsprechen weder der tatsächlichen Absatzentwicklung noch den hauptverbandsinternen Prognosen“, stellt Sylvia Hofinger, Geschäftsführerin des Fachverbandes der Chemischen Industrie in der WKÖ,  fest.

Die Prognosen gehen im Unterschied zu den medial kolportierten Zahlen von lediglich 5,4% Steigerung im Jahr 2016 aus. Bereits mit Beginn des zweiten Halbjahres 2015 ist das Wachstum deutlich abgeflacht, die nach wie vor in die Diskussion eingeworfenen hohen Steigerungsraten gehören mittlerweile der Vergangenheit an.

Pharmawirtschaft schlägt transparentes, dynamisches Modell vor

Um eine angemessene Verhandlungslösung über die Höhe eines freiwilligen Solidarbeitrags der Pharmawirtschaft an den Hauptverband zu erzielen, wird es daher nötig sein, die Diskrepanz zwischen tatsächlichem Wachstum und überhöhten Prognosen aufzulösen, so Hofinger.  Die Pharmawirtschaft hat dafür einen objektivierbaren und faktenbasierten Ansatz in die Gespräche eingebracht, der von den Verhandlungspartnern weiterverfolgt werden sollte.

Mit diesem dynamischen Modell erklärt sich die Pharmawirtschaft bereit, ihren Solidarbeitrag in Abhängigkeit der tatsächlichen Ausgabensteigerungen zu leisten. Neben einem großzügigen Basisbeitrag der Branche sollen zusätzliche Zahlungen nur bei Erreichen eines bestimmten Wachstums geleistet werden. „Das Modell ist fair, transparent und bietet für alle Seiten Planbarkeit. Die Pharmawirtschaft ist bereit, wie bisher zur nachhaltigen finanziellen Absicherung der ‎ Krankenkassen beizutragen, damit das Wachstum bei den Ausgaben für Medikamente im vereinbarten Korridor bleibt. Aber die Firmen stehen nicht dafür zur Verfügung, andere defizitäre Bereiche der Krankenkassen quer zu subventionieren, was offenbar der Zweck der überzogenen Forderung wäre", stellt Hofinger klar.

Diese Defizite sollten durch das Nutzen hinlänglich bekannter und vorhandener Einsparungspotentiale abgedeckt werden, statt die gesamte Belastung auf die Unternehmen der Pharmabranche abzuwälzen. Ein erster Ansatz dafür findet sich beispielsweise bei den Verwaltungsausgaben innerhalb der Sozialversicherungen. Diese stiegen während der letzten sieben Jahre dreimal so stark wie die Arzneimittelausgaben. (PWK730/PM)

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