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FV der Bergbau-Stahl begrüßt Bürgerinitiative: Jobs und Wertschöpfung der Stahlindustrie in Europa sichern!

Faire Wettbewerbsbedingungen für Stahlindustrie sicherstellen – Marktwirtschaftsstatus an China bedroht ganze Branche

„Wir als Fachverband Bergbau-Stahl begrüßen die breite Unterstützung der Bürgerinitiative zum Schutz der europäischen Stahlindustrie. Die europäische Stahlindustrie ist stark am europäischen Standort verwurzelt und Österreich ist hier ein langjähriger, erfolgreicher Player. Die große Anzahl an Unterstützungserklärungen zeigt, dass das Thema unter den Nägeln brennt, denn eine wettbewerbsfähige, starke Stahlindustrie sichert Wertschöpfung und Arbeitsplätze und ist mit vielen nachgelagerten Branchen verbunden“, betonte heute, Donnerstag, der Geschäftsführer des Fachverbandes Bergbau-Stahl, Roman Stiftner.

Dass mit Jahresende mit der möglichen Zuerkennung des Marktwirtschaftsstatus an China durch die EU-Kommission mit Jahresende wird die gesamte Branche in Gefahr gebracht. Nach wie vor würden massive Überkapazitäten der chinesischen Stahlindustrie durch gestützte Exporte auf den europäischen Markt gebracht. „Dies gefährdet unsere betriebliche Substanz und führt zu einem dauerhaften weiteren Abrutschen der Preise. Verstetigt sich diese Entwicklung und wird durch Zuerkennung des Marktwirtschaftsstatus an China festgeschrieben, wird sich Europa in absehbarer Zeit nicht mehr mit Stahl aus Eigenproduktion versorgen können. Wir agieren hier Hand in Hand mit dem europäischen Dachverband der Stahlindustrie um auch in Zukunft über faire Wettbewerbsbedingungen zu verfügen“, betont Stiftner.

Ganze Branche unter Druck

Mit Verweis auf die zuletzt publizierten Zahlen – Verlust von 90.000 Arbeitsplätzen in der Stahlindustrie seit Beginn der Krise - stehe diese Branche massiv unter Druck. Erst Ende September wurde bekannt, dass in China durch eine Übernahme der weltweit zweitgrößte Stahlhersteller hinter dem europäischen Marktführer geschaffen wird. Jährlich werden in China etwa 300 Millionen Tonnen mehr Stahl gefertigt, als benötigt wird – damit produziert China eine Überkapazität an Stahl, die das Volumen der gesamten europäischen Stahlindustrie deutlich übersteigt.

„Die Alarmglocken schrillen. Dass hier nun ein Schulterschluss zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern in einer so wichtigen Frage erfolgt, ist sehr positiv zu werten. Jetzt gilt es, diese Bemühungen auch auf europäischer Ebene zu verstärken und zu einem aus Sicht der europäischen Stahlindustrie und ihrer Arbeitnehmer guten Ende zu bringen“, so Stiftner abschließend. (PWK727/us)

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