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WKÖ zu Gewerkschafter Wimmer: „Verschwörungstheorien fehl am Platz!“

Ein Drittel der Betriebe der Maschinen- und Metallwarenindustrie schreibt rote Zahlen – statt Unterstellungen ist wirtschaftliche Verantwortung für Jobs und Unternehmen nötig

„Verschwörungstheorien  - und noch dazu falsche – sollten auch von Gewerkschaftsseite bei Lohnverhandlungen keinen Platz haben. Dafür sind Kollektivvertragsverhandlungen ein zu ernstes Thema.“ Manfred Engelmann, Geschäftsführer der Bundessparte Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich, weist Vermutungen und Unterstellungen von Gewerkschaftsvorsitzenden Rainer Wimmer zurück, die er heute, Dienstag, bei einer Pressekonferenz präsentiert hat. 

Engelmann zu Verschwörungstheorien: Keine Rede von Absprachen

Wie vor Kollektivvertragsverhandlungen üblich, haben in der Vorwoche die Kollektivvertragsverhandler aller Branchen – also auch etwa des Gewerbes, des Tourismus  und des Handels – aktuelle Erfahrungen und Einschätzungen der Wirtschaftslage im Vorfeld der bevorstehenden Kollektivvertragsverhandlungen aller Branchen ausgetauscht. Daneben gibt es in den autonomen Fachorganisationen Detailberatungen, über die wirtschaftliche Ausgangslage, den Spielraum der Branche und zusätzliche Kostenbelastungen außerhalb der KV-Themen. Engelmann: „Allein die Größe der Runde zeigt, dass von einem Masterplan oder einer Absprache in Bezug auf die KV-Verhandlungen überhaupt keine Rede sein kann. Ich gehe auch davon aus, dass die einzelnen Fachgewerkschaften sich vor den KV-Verhandlungen gegenseitig informieren, ohne dass wir eine Verschwörung dahinter vermuten.“  

Gewerkschaftsforderungen würden viele Betriebe in rote Zahlen stürzen

Und Engelmann ergänzt: „Die Vermutungen von Herrn Wimmer kann ich schon deshalb nicht nachvollziehen, da sich die ursprüngliche Verhandlungsgemeinschaft der Metallindustrie vor vier Jahren aufgelöst hatte, gerade um selbständig und ohne Bindung an andere Wirtschaftsbereiche ihre Rahmenbedingungen auf Fachverbandsebene gestalten zu können. Da wäre eine Absprache oder ein genereller Masterplan wohl völlig widersinnig.“ Engelmann verweist darauf, dass Wimmer offenkundig nicht sehen will, dass im Fachverband der Maschinen- und Metallwarenindustrie ein Drittel der Betriebe rote Zahlen schreibt, Auftragslage, Wertschöpfung und Beschäftigung in dieser Branche rückläufig sind.
Engelmann: „Die Gewerkschaft tut so, als ob wir in Zeiten der Hochkonjunktur und nicht seit Jahren in einer Wirtschaftskrise lebten. Nur so ist zu erklären, dass die Gewerkschaft in ihrem Forderungspapier neben deutlichen Reallohnsteigerungen auch sechs Wochen Urlaub für alle, eine Arbeitszeitverkürzung im Schichtbetrieb und andere kostenintensive Forderungen verlangt.“  (PWK717/RH)

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