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Höllinger: „Den Schwung auch in aktuelle politische Diskussionen mitnehmen“

Dialog unterschiedlicher Stakeholder-Gruppen: Das Internet Governance Forum Austria 2016 in der WKÖ stand ganz im Zeichen des „Internet der Dinge“

Ganz im Zeichen des Generalthemas „Internet der Dinge“ stand das Internet Governance Forum Austria am 3. Oktober 2016 in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in Wien: „Das Multi-Stakeholder-Prinzip, dem diese Veranstaltung folgt, fördert einen angeregten Austausch der Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Verwaltung, Wissenschaft, technische Gemeinschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft“, führte Herwig Höllinger, stellvertretender Generalsekretär der WKÖ, in seinen Einleitungsworten aus.

Internet Governance - verstanden als Entwicklung und Anwendung von gemeinsamen Prinzipien, Normen, Regeln, Vorgehensweisen zur Entscheidungsfindung und Programmen, die die Weiterentwicklung und die Nutzung des Internets beeinflussen - komme in Zeiten der zügig voranschreitenden Digitalisierung unserer Lebensbereiche eine wesentliche Rolle zu, so Höllinger weiter. 

Austausch und Verständnis verschiedener Positionen

„Der gleichberechtigte Dialog unterschiedlicher Stakeholder-Gruppen leistet einen wesentlichen Beitrag, wenn es darum geht, Fragen im Zusammenhang mit der globalen Entwicklung des Internets sowie konkret mit Chancen und Risiken innovativer Technologien und Dienste umfassend auszuloten. Er fördert das wechselseitige Verständnis für unterschiedliche Positionen und Prioritäten und ermöglicht eine breite Diskussion der zentralen Fragen, die sich im Zuge der Digitalisierung stellen“, zeigte sich Höllinger überzeugt.

Und weiter: „Das Internet Governance Forum Austria bietet eine sehr gute Gelegenheit für eine breite Form des Austauschs zu Themen dieser Art und es wäre schön, wenn wir den Schwung aus dieser Veranstaltung auch in aktuelle politische Diskussionen mitnehmen könnten.“

Für die Wirtschaftskammer als gesetzliche Interessenvertretung der österreichischen Wirtschaft geht es darum, eine zukunftsorientierte, wirtschaftsfreundliche Politik zu unterstützen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe fördert und den Standort sichert. „Wir sehen es daher als eine unserer zentralen Aufgaben an, den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien entsprechend den Bedürfnissen unserer Mitglieder – Anbieter wie Nutzer – zu fördern“, unterstrich Höllinger.

Mehrzahl der Unternehmen ohne Digitalisierung nicht denkbar

„Vier von zehn Unternehmen geben an, dass ihre Geschäftsmodelle ohne internetbasierte Technik gar nicht mehr denkbar wären. Und 9 von 10 Unternehmen zeigen sich überzeugt, dass die Bedeutung digitaler Technologien in ihrem Betrieb in den kommenden Jahren steigen wird“, führte Höllinger unter Verweis auf die jüngste E-Business Erhebung der Wirtschaftskammer Österreich aus. Die Wirtschaftskammer werde daher ihr Augenmerk auch weiterhin auf diesen Bereich legen und Initiativen wie den alljährlich stattfindenden E-Day, die Telefit-Roadshow und fachspezifische Kurse und Aktivitäten des WIFI fortsetzen und intensivieren.

Gleichzeitig gehe es auch darum, das Bewusstsein für Risiken im Umgang mit digitalen Technologien zu schärfen und insgesamt sicherzustellen, dass elektronische Geschäfts- und Kommunikationsprozesse sowohl von Unternehmen als auch ihren Kunden als vorteilhaft wahrgenommen werden: „Hier wissen wir aus unserer jüngsten Umfrage, dass mehr als 50% der befragten Unternehmen die Abhängigkeit von digitaler Infrastruktur und Gefährdungen im Bereich der Datensicherheit als große Herausforderung durch die Digitalisierung betrachten,“ erläutert Höllinger. Er verweist in diesem Zusammenhang zum einen auf die langjährige „IT-Safe“-Initiative der Bundessparte Information und Consulting und bewusstseinsbildende Schwerpunktveranstaltungen der Wirtschaftskammern zu Spezialthemen, zum anderen auf das aktuelle WKO-Positionspapier „Wirtschaft Digital“, in dem Maßnahmen für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort vorgeschlagen werden. (PWK716/JR)

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