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Konjunkturerhebung Stein- und keramische Industrie: Industriezulieferer mit Zuwachs, Bauzuliefererbranchen hinken hinterher

Zahl der Beschäftigten blieb im Vorjahresvergleich konstant

Der Fachverband der Stein- und keramischen Industrie legte heute die Halbjahresergebnisse der traditionellen Konjunkturerhebung unter seinen über 300 Mitgliedsunternehmen vor (Stichtag 30. Juni). Bei den befragten Unternehmen gab es im ersten Halbjahr 2015 einen Umsatzrückgang von 0,58% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. In Summe sanken die Umsätze von EUR 1,577 Mrd. auf EUR 1,568 Mrd.Die Zahl der Beschäftigten blieb im Vorjahresvergleich mit 13.968 nahezu konstant  (-0,18%). 

Fehlende Großprojekte im Hoch- und Straßenbau

Das Umsatzminus war nicht zu warten. Andreas Pfeiler, Geschäftsführer des Fachverbandes Steine-Keramik, führt den Umsatzrückgang vor allem auf die fehlenden Großprojekte im Hoch- wie Straßenbau, insbesondere zwischen Salzburg und Wien, zurück. „Die Entwicklung im ersten Quartal lag deutlich hinter jener des Vorjahres als es aufgrund der milden Temperaturen bereits im Februar zu Bautätigkeiten kam. Das zweite Quartal verlief deutlich besser, der Frühsommer ebenfalls. Viele Projekte im hochrangigen Straßennetz dürften erst in der zweiten Jahreshälfte begonnen werden“. 

Branchengewinner: Sand- und Kiesindustrie

Mit einem Zuwachs von 13,05% auf EUR 68,6 Mio. erzielte die Sand- und Kiesindustrie das größte Umsatzplus. Dieses ist vor allem auf die Tunnelbauprojekte (Bosruck, Gleinalm, Semmering, Brenner, Koralm) zurückzuführen, die für maßgebliche positive Impulse sorgen. Dies zeigt sich einmal mehr wie wichtig die Generalverkehrspläne der Bundesregierung sind. Ebenfalls zulegen konnten im ersten Halbjahr die Transportbetonindustrie (+3,31% auf EUR 190,1 Mio.) sowie die Beton- und fertigteilindustrie (+1,77% auf EUR 196,4 Mio.).  

Alle anderen bauaffinen Branchen mussten - teilweise deutliche - Umsatzrückgänge hinnehmen: Allen voran die Naturwerksteinindustrie (-9,71% auf EUR 10,5 Mio.), die Zementindustrie (-7,29% auf EUR 153,3 Mio.), die Putz- und Mörtelindustrie (-6,19% auf EUR 186,8 Mio.) und die Schotterindustrie (-5,33% auf EUR 42,7 Mio.).  

Industriezulieferer mit Plus, Bauzulieferer mit Minus

Kumuliert betrachtet wiesen im ersten Halbjahr 2015 die Bauzulieferer ein Minus von 1,30% auf, die Industriezulieferer (Feinkeramik, Feuerfest, Schleifmittel) kamen auf ein Plus von 1,93%.  

Während die Feinkeramische Industrie mit ein Umsatzminus (-4,66% auf EUR 94,3 Mio.) erzielt, entwickelten sich die Feuerfestindustrie (+1,24% auf EUR 80,3 Mio.) und die Schleifmittelindustrie (+6,04% auf EUR 182,7 Mio.) positiv. „Diese Branche profitiert maßgeblich von einer erfolgreichen Automobil-, Maschinen- und Metallwarenindustrie“, erklärt Pfeiler. 

Ausblick auf das Gesamtjahr: Vorjahresergebnis erwartet

„Das erste Halbjahr verlief stabil ohne große Aufregung. Bis Jahresende ist mit einem geringen Plus zu rechnen, wenngleich man vermutlich unter der Inflationsrate bleiben wird“, so Manfred Asamer, Obmann des Fachverbandes Steine-Keramik. (PWK714/us)

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