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WKÖ-Klacska zu Flüchtlingskrise: Transportwirtschaft darf nicht unter die Räder kommen

Branchensprecher fordert Entlastung durch kurzfristige Lockerung der Lenk- und Ruhezeiten

Die heute früh bekannt gewordene Schließung der Grenzen Kroatiens zu Serbien führt zu einer Verschärfung der Flüchtlingskrise in Europa. Zuvor hatte auch Ungarns Premier Viktor Orban gedroht, die Grenze seines Landes zu Kroatien zu schließen. 

„Diese Schritte bewirken eine Zuspitzung der ohnehin schon höchst angespannten Lage – sowohl in menschlicher, zwischenstaatlicher, aber auch in wirtschaftlicher Hinsicht“, betont Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ. 

Grenzschließungen wie jene zu Serbien führen zu Totalblockaden und Ausnahmesituationen im Verkehr, wovon die Wirtschaft massiv betroffen ist. Durch die damit erzwungenen Umwegverkehre und ausgedehnten Steh- und Wartezeiten entstehen den Betrieben im Güter- und Personentransport täglich Kosten in Millionenhöhe. 

Versorgung der Menschen darf nicht still stehen

„Wenn Transporte zum Erliegen kommen, heißt das auch: nichts geht mehr für Produktionsprozesse und die Versorgung der Menschen mit Produkten und Dienstleistungen. Um dies zu verhindern, fordern wir rasch Sonderregelungen: Wir brauchen eine Lockerung der Lenk- und Ruhezeitenbestimmungen für Bus- und Lkw Lenker sowie der zahlreichen Fahrverbote“, fordert Klacska. 

Als Ausgleich zu den massiven Kostensteigerungen und Produktivitätsverlusten sowie als Kostendämpfer für die durch die Wartezeiten steigenden Logistikkosten für die in Österreich so wichtige Exportwirtschaft fordert die Wirtschaft daher eine sofortige Entlastung im Gebührenbereich durch Absenkung der aktuellen Mautsätze um 10%. 

Klacska: „Es geht um Verlässlichkeit. Und zwar sowohl auf politischer Ebene in Bezug auf geltende zwischenstaatliche Vereinbarungen, als auch für die Wirtschaft, die sich für ihre Kostenkalkulationen auf Rahmenbedingungen verlassen muss. Unsere Branche hat ohnehin die Grenze der Belastungen erreicht. Jetzt müssen im Zuge der Krisenintervention rasch Entlastungsmaßnahmen her, sonst droht die Verkehrswirtschaf unter die Räder zu kommen“. (PWK705/PM)

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