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Fachverband Finanzdienstleister: Ombudsmann Wally warnt vor unseriösen ausländischen Internetanbietern

Obmann Göltl: „Über Finanzdienstleister mit Gütesiegel liegen keine Beschwerden vor“

„Gerade Menschen in finanziellen Notsituationen sind leider oft Ziel von Betrügern“, warnt der Ombudsmann des Fachverbands Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Johann Wally, in seinem Rückblick auf die vergangenen 12 Monate.

Der Großteil der Beschwerden betrifft unseriöse Internetanbieter ohne österreichische Gewerbeberechtigung. „Bereits seit Anfang des Jahres 2015 wurden sowohl telefonisch als auch per Mail mehr als 20 solche Fälle an mich herangetragen“, stellt der Ombudsmann besorgt fest. Er warnt dringend davor, sich leichtgläubig von hohen Zinsversprechen unbekannter ausländischer Internetanbieter blenden zu lassen. Meist bleiben davon nur unwiederbringliche Kosten übrig. Die häufigsten Beschwerden betreffen betrügerische Kreditangebote von bei uns unbekannten Internetanbietern. All diesen Unternehmen fehlen jedenfalls die in Österreich nötigen rechtlichen Voraussetzungen für die Gewerbliche Vermögensberatung.

Gütesiegel-Träger sind bestens ausgebildet

Fachverbandsobmann Wolfgang K. Göltl empfiehlt besondere Sorgfalt bei der Auswahl eines Finanzberaters: „Ausländische Internetanbieter sind oft anonym und daher nicht greifbar. Vor solchen Geschäften ist abzuraten. Österreichische Gewerbliche Vermögensberater sind bestens ausgebildet und geprüft. Kunden können sich im persönlichen Gespräch von der Seriosität überzeugen und wissen auch, wo sie Ihren Berater finden. Besonders hervorheben möchte ich, dass über Trägerinnen und Träger unseres Gütesiegels keine Beschwerden vorliegen.“

Vermögensberater und Wertpapiervermittler, die sich den Standesregeln verpflichtet haben, erhalten vom Fachverband Finanzdienstleister ein Gütesiegel und sind auf der Homepage www.wko.at/pro-kunden leicht zu finden. (PWK703/JR)

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