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WKÖ: Universitätsgesetz-Novelle ist richtiger Schritt

Landertshammer: mit Harmonisierung der Zugangsregelungen zu bestimmten Studien an Universitäten wurde einer Forderung der Wirtschaft entsprochen.

Die Wirtschaftskammer Österreich begrüßt die heute im Ministerrat beschlossene Novelle des Universitätsgesetzes (UG). „Mit der Fortführung und Harmonisierung der Zugangsregelungen zu bestimmten Studien an Universitäten wurde einer Forderung der Wirtschaft entsprochen“, betont Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die Befristung bis zum Jahr 2021 sei ein richtiger Schritt, sollte aber künftig auch darüber hinaus verlängert werden. 

Augenmerk primär auf Qualität in Lehre und Forschung

Die bereits getätigten Maßnahmen hin zu einer kapazitätsorientierten, studierendenbezogenen Universitätsfinanzierung werden von der WKÖ als besonders relevant hervorgehoben. Dass diese nun harmonisiert werden soll, stellt eine gute Basis für die Weiterentwicklung dar. Im Sinne der Durchlässigkeit soll es qualifiziertem wissenschaftlichem Personal auch leichter ermöglicht werden, die Karriereleiter innerhalb einer Universität empor zu steigen. Hier soll das Augenmerk primär auf die Qualität in Lehre und Forschung gelegt werden. Landertshammer: „Um die österreichischen Universitäten an Exzellenz heranzuführen bzw. darin zu stärken, muss ausreichend ‚exzellentes‘ Personal vorhanden sein. Dafür ist es notwendig, Anreize zu schaffen und Perspektiven aufzuzeigen.“ Darüber hinausgehend unterstützt die Wirtschaftskammer Österreich die gesamthafte Planung und Entwicklung einer Strategie für den österreichischen Hochschulsektor. Dabei sollen die unterschiedlichen Profile der hochschulischen Einrichtungen geschärft und aufeinander abgestimmt werden. Insbesondere die Lehrgänge zur Weiterbildung - Universitätslehrgänge und Lehrgänge zur Weiterbildung an Fachhochschulen -  sollen beleuchtet werden. Vor allem vor dem Hintergrund der Einstufung in den Nationalen Qualifikationsrahmen. 

Die im Rahmen des Zulassungsverfahrens vorgesehenen Informationspflichten sind eine wichtige Unterstützung für Studienwerber, um die Entscheidung zu einem Hochschulstudium bzw. bestimmten Studienprogramm zu reflektieren. Dass dies bereits in der Phase der Zulassung stattfinden soll – und nicht wie bisher in der Studieneingangs- und Orientierungsphase („STEOP“) - wird begrüßt. Informationen über Universitäts- und Studienförderungsrecht, das Curriculum, das Qualifikationsprofil der Absolventen und die Beschäftigungsstatistik sollten so früh wie möglich an Studienwerber herangetragen werden. (PWK698/BS)

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