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Leitl zu Einkommenstransparenz: Weitere Verschärfung weder notwendig noch zielführend

Evaluierungsbericht bestätigt: Gesetzesvorgaben zu Einkommensbericht und Gehaltsangaben werden von Betrieben flächendeckend eingehalten

Die gesetzlichen Vorgaben zu Einkommensbericht und Gehaltsangaben in Stelleninseraten werden von den heimischen Unternehmen nahezu flächendeckend eingehalten. Das ist das erfreuliche Ergebnis des Evaluierungsberichts, der beim gestrigen Sozialpartnergipfel mit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek präsentiert wurde. „Die Unternehmen halten sich an das Gesetz. Eine weitere gesetzliche Verschärfung ist daher weder notwendig noch zielführend“, stellt Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl fest. Wenn in Stelleninseraten das Mindestgehalt vereinzelt noch nicht angeführt sei, liege das aus Sicht der WKÖ an der mangelnden Kenntnis der Betriebe (z.B. bei ausländischen Unternehmen, die in Österreich Stellen ausschreiben) oder an anderslautenden Verpflichtungen zur Gehaltsangabe (z.B. bei Dienstorten im Ausland). 

Der Wirtschaftskammer-Präsident ruft zudem in Erinnerung, dass die Einkommensberichte und Gehaltsangaben in Stelleninseraten für die Unternehmen schon jetzt mit erheblichem bürokratischen Aufwand und entsprechenden Kosten verbunden sind. „Eine noch stärkere Differenzierung der Einkommensberichte würde dem auch von Regierungsseite propagierten Ziel der Entbürokratisierung komplett widersprechen und wird von der Wirtschaft daher strikt abgelehnt“, so Leitl. Davon abgesehen bestätigen auch die dem Evaluierungsbericht zugrunde liegenden Befragungen von HR-Managern, Arbeitnehmern, Betriebsräten und externen Dienstleistern, dass etwaige Einkommensunterschiede nicht auf Diskriminierung zurückzuführen sind, sondern auf eine Vielzahl anderer Gründe – von der Berufswahl, Branche, Vorerfahrung bis hin zu Karriereunterbrechungen etc. 

„Um die Einkommensschere zu schließen, ist ein Bündel von Maßnahmen notwendig - von einem besseren Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen, einer rascheren Angleichung des Frauenpensionsalters bis hin zum Abbau von Stereotypen bei der Berufswahl und dem gezielten Ermutigen von Frauen zur Karriere. Mehr Bürokratie für Betriebe zählt mit Sicherheit nicht dazu!“, so der WKÖ-Präsident abschließend. (PWK696/SR)

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