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WKÖ-Hochhauser: SPÖ-Industriekonzept schadet Österreichs Betrieben und Arbeitsplätzen

Belastungsideen der SPÖ – von der Wertschöpfungsabgabe bis zur Arbeitszeitverkürzung – gefährden Wettbewerbsfähigkeit

„Dass sich SPÖ und Gewerkschaft mit dem Wirtschafts- und Industriestandort Österreich beschäftigen, ist begrüßenswert. Dass die SPÖ kurz vor Beginn der Metaller-Lohnrunde so wie bei der Steuerreform bloß ÖGB-Vorschläge transportiert, ist zumindest seltsam. Aber dass SPÖ und ÖGB versuchen, einen Brand mit Benzin zu löschen, gefährdet den Standort Österreich massiv“, kritisiert die Generalsekretärin der WKÖ, Anna Maria Hochhauser, das jüngste Industriekonzept von SPÖ und Gewerkschaft. Statt die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu stärken, wird nur einer Mehrbelastung das Wort geredet. Hochhauser: „Mit der Forderung nach einer Wertschöpfungsabgabe wird de facto eine Investitionsstrafsteuer verlangt. Bei ohnedies schwächelnden Investitionen diese noch weiter zu belasten, ist nicht nachvollziehbar, ja grenzt an Mutwilligkeit!“  Und auch das Drängen der Gewerkschafter und der SPÖ nach einer weiteren Arbeitszeitverkürzung wird keine zusätzlichen Arbeitsplätze schaffen, sondern bestehende gefährden. 35-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich, ein Überstunden-Straf-Euro, 6 Wochen Urlaub für alle schaden den Betrieben und den Beschäftigten.

Hochhauser: „Ebenso wie ein Lehrlingsausbildungstopf, in den nach SPÖ- und ÖGB-Vorstellung alle Betriebe einzahlen müssen und den es in anderer Form ohnedies bereits gibt, stellen Arbeitszeitverkürzungen nichts anderes dar als eine weitere Verteuerung des Faktors Arbeit. Und schon jetzt liegt Österreich bei den Arbeitszusatzkosten weltweit im Spitzenfeld und in einigen wesentlichen Bereichen bereits vor Deutschland.“

Betriebe werden wohl künftig im Ausland investieren

Mit ihren Vorschlägen, so die WKÖ-Generalsekretärin, werden SPÖ und Gewerkschaft den Industrieanteil an der inländischen Wertschöpfung nicht auf 20 Prozent steigern, sondern deutlich verkleinern. Investitionen werden dann eben vor allem im Ausland geschehen, aber nicht mehr im Inland. Mit solchen Vorschlägen vertreibt man die Industrie.“

Notwendig sind aus Sicht der Wirtschaft eine deutliche Entlastung der Betriebe bei den Lohnnebenkosten sowie eine Reduktion bei den finanziellen und bürokratischen Belastungen. Strukturreformen im Bereich des Pensionssystems, der Bürokratie und der Bildung sind daher unverzüglich zu starten. (PWK695/RH)

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