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WKÖ-Horvath: Völlig überzogene Einfahrtsgebühren für Busse in Rom inakzeptabel

2016 sollen bis zu 1000 Euro Einfahrtsgebühren in das Stadtzentrum Roms für Busse eingehoben werden – Horvath: Protestnote an die Behörden – Sondersitzung der IRU

In Rom sind Pläne bekannt geworden, dass zum Heiligen Jahr 2016, dem Jubiläum der Barmherzigkeit, Einfahrtsgebühren für das Stadtzentrum von täglich bis zu 1000 Euro eingehoben werden sollen. „Das ist für die europäischen Busunternehmer inakzeptabel“, hält Martin Horvath, Sprecher der österreichischen Busunternehmer in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), fest. „Ich habe unseren weltweit organisierten Dachverband IRU gebeten, zu diesem beispiellosen Skandal eine schnelle Sondersitzung einzuberufen“, ergänzt Horvath. Das anvisierte Sondertreffen soll noch in dieser Woche in Brüssel stattfinden. 

„Die europäische Busbranche fordert die Stadt Rom umgehend auf, diese Pläne auf Eis zu legen. „Busse sind nicht Teil des Problems, sie sind die Lösung für Touristen, die direkt in das Stadtzentrum gelangen möchten. Die Frage ist, ob die Römer lieber 30 Autos in der Stadt haben wollen oder einen Bus“, so Horvath. Es sei eine Tatsache, dass der Bus nicht nur Platz auf den Straßen schaffe, sondern auch für ein besseres Stadtklima sorge: Seit den 90-er Jahren haben die Busse den Ausstoß von Partikelmasse um 97 Prozent gesenkt. „Busfahren ist nicht nur eine komfortable, sondern auch eine sichere und saubere Sache. Es gibt kein klimafreundlicheres und sparsameres Verkehrsmittel“, betont Horvath, der sich klar gegen eine Auslagerung von Haltestellen und Reisebussen ausspricht.  

Zur österreichischen Bus-Branche 

Die mehr als 1.300 österreichischen Busunternehmer betreiben eine Flotte von rund 9.000 Bussen. Mit diesen werden im Reiseverkehr jährlich über eine Million Gäste befördert sowie im öffentlichen Personennah- und Regionalverkehr auf der Straße mehr als die Hälfte aller 1,1 Milliarden Beförderungsfälle garantiert. Die Unternehmen investieren jährlich rund 225 Millionen Euro in ihren Fuhrpark. Der Bus ist mit 15g/CO2 pro Passagier/pro km das mit Abstand sauberste Straßenverkehrsmittel. Die geringen Schadstoffemissionen und die ständige Reduzierung der Geräusch-Emissionen unterstreichen den hohen ökologischen und ökonomischen Nutzen des Omnibusses gegenüber dem Individualverkehr. (PWK691/ES)

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