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Leitl zu WEF-Ranking: Gunst der Stunde nutzen und weitere Reformschritte setzen!

Verbesserte Situation bei Unternehmensfinanzierungen durch gezielte Investitionsanreize unterstützen – Bürokratieabbau Gebot der Stunde

„Ich freue mich, dass sich die Einschätzung, was den Wirtschaftsstandort Österreich betrifft, erstmals seit 4 Jahren dreht. Jetzt gilt es, die Gunst der Stunde zu nutzen und Schritte für weitere Reformen zu setzen“, betonte heute, Mittwoch, der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, in Hinblick auf das Abschneiden Österreichs im Ranking des World Economic Forums. So habe die Bundesregierung mit dem Bankenpaket und der damit verbundenen Reform der Bankenabgabe sowie dem Start-up-Paket richtungsweisende Initiativen zur Stärkung des Standortes gesetzt. „Wenn nun die Unternehmen eine verbesserte Situation bei der Unternehmensfinanzierung und leichtere Kredite betonen, müssen wir dies nun mit gezielten Investitionsanreizen unterstützen. Denn den digitalen Wandel können unsere Unternehmen nur durch massive betriebliche Investitionen meistern können“, unterstrich Leitl. Konkret seien dies eine vorzeitige Abschreibung, ein Beteiligungsfreibetrag für private Investoren oder eine Investitionszuwachsprämie. 

Leitl: Österreichs Stärke sind qualifizierte Arbeitskräfte

Erfreulich sei weiter, dass die heimischen Unternehmen die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften positiv einschätzen. Dies sei sowohl den Fachhochschulen als auch der soliden Ausbildungsleistung der heimischen KMU in der dualen Ausbildung zu verdanken. „Eine Stärke, auf die wir uns in Österreich verlassen können und die wir nicht gefährden dürfen“, so Leitl. 

Generell gelte es, das Ergebnis des WEF-Rankings im richtigen Zusammenhang zu sehen. „Österreich liegt weiterhin im oberen Mittelfeld und hat gegenüber der letzten Auswertung 4 Plätze gut gemacht. Damit ist dies auch ein Auftrag, wieder an die Ergebnisse aus den Jahr 2008 anzuknüpfen, in dem Österreich auf Rang 14 gelegen war“, so Leitl. Um daher weiter Plätze gut machen zu können, gelte es, einen Bürokratieabbau als Gebot der Stunde zu sehen. Ineffiziente Bürokratie sowie das hohe Steuerniveau werden ganz besonders kritisiert. „Wer also jetzt echte Reformen am heimischen Standort umsetzen will, muss nur die bereits am Tisch liegenden Vorschläge in die Tat umsetzen, beginnend bei dem fertig ausgearbeiteten Sammelgesetz zur Entbürokratisierung“, fordert der WKÖ-Präsident abschließend. (PWK690/us)

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