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WKÖ-Gleitsmann: EU-Kommission sagt Langzeitarbeitslosigkeit endlich den Kampf an

Der beste Weg, um Langzeitarbeitslosigkeit zu vermeiden, ist, sie gar nicht erst entstehen zu lassen

„Die Langzeitarbeitslosigkeit hat durch die Krise in nahezu allen Mitgliedstaaten zugenommen. Es ist daher höchste Zeit, dass die Europäische Kommission aktiv wird“, erklärt Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zu den heute von Brüssel präsentierten Vorschlägen im Kampf gegen die Langzeitarbeitslosigkeit. Sinnvoll sei auch das vorgeschlagene Instrument der Ratsempfehlung, da es den Mitgliedstaaten ausreichend Umsetzungsmöglichkeiten gibt.  

„Der beste Weg, um Langzeitarbeitslosigkeit zu vermeiden, ist, sie gar nicht erst entstehen zu lassen“, betont Gleitsmann. Daher sind die Maßnahmen, die die Kommission vorschlägt - nämlich die Registrierung bei einem öffentlichen Arbeitsmarktservice, die konkrete Überprüfung der Fähigkeiten des einzelnen sowie eine Vereinbarung zur Arbeitsmarktintegration - richtig, sie sollten aber schon wesentlich früher einsetzen: „Eine Betreuungsvereinbarung ist beim österreichischen AMS Standard; die Überprüfung der Fähigkeiten jedes einzelnen vor der Auswahl der für ihn gesetzten Maßnahmen könnte jedoch auch in Österreich ein stärkeres Gewicht einnehmen.“ 

Ausdrücklich begrüßt wird von der WKÖ die von Brüssel empfohlene verstärkte Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern sowie (finanzielle) Unterstützungsleistungen für diese: Finanzielle Anreize haben sich für die Arbeitsmarktintegration von Langzeitarbeitslosen als sinnvoll herausgestellt. Die Überwachung der Wirksamkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen anhand der erfolgreichen Wiedereingliederung der Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt ist ebenfalls zu begrüßen. (PWK690/FA)

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