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Tourismusbranche gegen Schlechtreden durch Politik

„Ich verwehre mich dagegen, dass die Politik mit dem Tourismus einen der starken österreichischen Wirtschaftssektoren öffentlich schlechtredet“, so Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zu Äußerungen von Arbeits- und Sozialminister Alois Stöger in der „Pressestunde“ am Sonntag über die heimische Tourismuswirtschaft. 

„Der Arbeitskräftemangel in Hotellerie und Gastronomie, insbesondere auch, was zu besetzende Lehrstellen betrifft, liegt aus unserer Sicht auch daran, dass Jugendliche und vor allem auch ihre Eltern oft ein falsches Bild von der Arbeit im Tourismus haben. Arbeiten am Wochenende schreckt sie ab, und es bräuchte mehr Bereitschaft zu Mobilität. Übersehen werden sehr oft die Möglichkeiten, die der Tourismus bietet: Das ist einerseits ein sicherer Arbeitsplatz, andererseits die Chance international tätig zu sein, sowie letztendlich die Möglichkeit, sich selbständig zu machen und eine erfolgreiche Unternehmerin, ein erfolgreicher Unternehmer zu werden.“ 

„Anstatt Schuldzuweisungen brauchen unsere Tourismusbetriebe wieder Luft zum Atmen. Dann können wir uns endlich wieder auf unser Geschäft konzentrieren, haben mehr Zeit für Gäste und Mitarbeiter und können so die Basis schaffen für das was unser Land derzeit so dringend braucht: Wachstum und Beschäftigung. Dafür braucht es Entlastungen, weniger Bürokratie, Lösungen“, so Bundesspartenobfrau Nocker-Schwarzenbacher. (PWK684/JR)

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