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Jungunternehmer fordern Lohnnebenkostenbefreiung für alle Gründer

JW-Bundestagung in Eisenstadt: Startup-Paket mit Lohnnebenkosten-Befreiung soll auf alle Gründer ausgeweitet werden – Unterstützung durch Staatssekretär Mahrer für #3fürALLE

Knapp 1.000 Jungunternehmer, Gründer und Führungskräfte trafen sich am Wochenende (23./24. September 2016) zur 23. Bundestagung der Jungen Wirtschaft (JW) in Eisenstadt. Austausch, Networking und Vorträge von Top-Speakern standen auch heuer im Mittelpunkt – sowie der Besuch von Staatssekretär Harald Mahrer am zweiten Veranstaltungstag. Er hatte ein starkes Commitment für die heimischen Gründer und Jungunternehmer im Gepäck. „#3fürALLE“ lautet seine Formel, mit der er eine der Hauptforderungen der Jungunternehmer unterstützt, nämlich: Ausweitung der Lohnnebenkosten-Befreiung auf alle Gründerinnen und Gründer. 

Die Bundesregierung hat im Sommer ihr Startup-Paket vorgestellt. Darin ist eine Reduktion der Lohnnebenkosten für die ersten drei Mitarbeiter in den ersten drei Jahren vorgesehen, die allerdings nur sogenannte „innovativen Startups“ zugutekommt (rund 1.000 Gründer pro Jahr). „Das Startup-Paket ist ein erster wichtiger Schritt am Weg zum Gründerland Nr.1. Die Lohnnebenkosten-Befreiung darf aber nicht nur auf eine kleine Gruppe der sogenannten ‚innovativen Startups‘ beschränkt werden. Alle Gründer sorgen mit ihren neuen Ideen, Services und Produkten für Dynamik und Wachstum am Markt und müssen daher in der oftmals schwierigen Anfangsphase entlastet werden“, sieht der JW-Bundesvorsitzende, Herbert Rohrmair-Lewis, Nachschärfungsbedarf. „Wir freuen uns ganz besonders, dass wir mit Harald Mahrer ein engagiertes Regierungsmitglied auf unserer Seite haben. Das ist ein starkes Signal für den Jungunternehmer-Standort Österreich“, kann Rohrmair-Lewis auf einen ranghohen Mitstreiter setzen.

Von Selbst-Marketing bis zum spektakulären Scheitern

Schon der erste Tag der Bundestagung bot ein hochkarätiges Speaker-Programm. Den Anfang machte – noch vor der offiziellen Eröffnung - Startwinzer Leo Hillinger, der Einblicke in seinen Zugang zur Selbstvermarktung gab. Bei der Eröffnung streute WKO-Präsident Christoph Leitl „seinen“ Jungunternehmern Rosen – sie seien mit ihrem ungebrochenen Gründer- und Innovationsgeist die „Mutmacher“ für das ganze Land -, ehe der Mathematiker, Philosoph und Visionär Gunter Deck mit seinem Vortrag „Schwarmdummheit – Wie Druck und Patentlösungssucht Teams auf falsche Wege führen können“ inspirierte. 

Den ebenso starken Nachmittagsreigen eröffnete DiTech-Gründer Damian Izdebski, der über seine „besten Fehler“ referierte und den Jungunternehmern Mut zum Wiederaufstehen machte. Ex-Agent Leo Martin begeisterte mit seinen „Geheimwaffen der Kommunikation“ und bei Evelyn Leu konnten hilfreiche Tipps zum Einsatz von Online-Tools für das eigenen Unternehmern mitgenommen werden. In der Family-Lounge tauschten sich die Tagungsteilnehmer mit den erfolgreichen Familien-Unternehmern Anton Putz (Geschäftsführer von Leier International) sowie Hans Peter Katzbeck (Katzbeck-Fenster) aus. Den Abschluss im Kultur- und Kongresszentrum machten die Sportler Nicole Trimmel, Michael Stocker und EPFL-Generalsekretär Georg Pangl beim Sporttalk „Mit Leidenschaft zum Erfolg“. Für die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer war der Tag aber noch nicht zu Ende. In der Orangerie feierten sie bei der Party der Jungen Wirtschaft.

Digital-Therapie mit Backflip

Dass sogar nach einer lange Partynacht nicht geschlafen wurde, dafür sorgte Gery Keszler. Der Gründer und Organisator des Life Balls gab im Unternehmertalk spannende Einblicke in die Entwicklung und Zukunft seines Vereins „Aids Life“. Die Digital-Therapeutin und Autorin Anitra Eggler sorgte mit ihrem anschließenden Auftritt „E-Mail macht dumm, krank und arm. Digital-Therapie für 101% mehr Produktivität & Arbeitsspaß“ nicht nur für viele Lacher, sondern auch für eine große Portion Selbstreflexion. 

Mit „Mein Backflip zum Erfolg“ erzählte Georg Fechter seine Unternehmensgeschichte sowie auch die Hintergründe zum spektakulären Event „Masters of Dirt“. Bei Bernhard Kloucek konnten sich die Jungunternehmer Tipps holen, wie Faszination für ihre Produkte entfacht werden kann und „Selfmademan“ El Hac gab Einblicke in seine weltweite Tätigkeit als Tattoo-Künstler und wie ihn diese Gabe zu spannenden Projekten von Hotels bis Wodka geführt hat.

Nach der Gala ist vor der „Buta“ in Salzburg

Den eleganten Schlusspunkt der 23. Bundestagung beging die Junge Wirtschaft mit der großen Gala im Kultur- und Kongresszentrum Eisenstadt. Kabarettist Thomas Maurer führte mit einer guten Portion Humor durchs Programm und die Gastgeber der nächsten Bundestagung entfachten mit einem unterhaltsamen Jodel-Auftritt viel Vorfreude auf 2017. Dann findet nämlich die 24. Bundestagung am 29. und 30. September 2017 in Salzburg statt. (PWK684/ES)

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