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Leitl: Zugang zu den Weltmärkten ist überlebenswichtig für Österreichs Betriebe und ihre Beschäftigten

WKÖ begrüßt und unterstützt konstruktive Lösungsansätze von Wirtschaftsminister Mitterlehner und Kanadas Handelsministerin Freeland bei CETA-Abkommen

Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl begrüßt die konstruktiven und lösungsorientierten Gespräche von Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und der kanadischen Handelsministerin Chrystia Freeland zur Umsetzung des europäisch-kanadischen Freihandelsabkommens CETA. „Der Zugang zu den Weltmärkten ist für ein exportorientiertes Land wie Österreich überlebenswichtig. 1 Million Arbeitsplätze hängen daran, 6 von 10 Euro unseres Wohlstandes verdienen wir im Ausland. Diese Erfolgsbilanz kann doch niemand sehenden Auges aufs Spiel setzen wollen!“, appelliert Leitl.

Volle Unterstützung der Wirtschaftskammer gibt es daher für das von Mitterlehner und Freeland besprochene Vorgehen, in einer rechtsverbindlichen Erklärung Präzisierungen und Klarstellungen zum CETA-Abkommen vorzunehmen. „Dass es durch CETA nicht zu einer Senkung europäischer Standards kommt, dass die Staaten natürlich weiterhin volle Rechtssetzungsbefugnisse haben und schon gar nicht zu Privatisierungen im Bereich Daseinsvorsorge gezwungen werden können, ist in CETA klar geregelt. Wenn die Sorgen der Bevölkerung ausgeräumt werden können durch ein zusätzliche Erklärung, in der Präzisierungen vorgenommen werden, ist das zu begrüßen und sollte zu einer guten Lösung beitragen“, so der WKÖ-Präsident.

"Höchste Zeit für Vernunft und Sachverstand"

Ganz generell sei es jedenfalls „allerhöchste Zeit, dass beim Thema Freihandel und Internationalisierung endlich wieder Vernunft und Sachverstand einziehen“. Die Regierung dürfe sich ihre Position nicht von einer kleinen Minderheit von Freihandelsgegnern diktieren lassen. „Riskiert Österreich seinen Ruf als verlässlicher Vertrags- und Handelspartner, weil - um Hannes Androsch zu zitieren - gerade einmal 14.000 von 200.000 SPÖ-Mitgliedern gegen und somit offensichtlich 186.000 für das europäisch-kanadische Handelsabkommen sind, wäre das ein immenser Schaden für den Standort, die Unternehmen und ihre Beschäftigten. Die Briten haben – Stichwort Brexit - vorgezeigt, dass ein Spiel mit dem Feuer sehr böse enden kann. Das sollten wir uns in Österreich ersparen“, so der WKÖ-Präsident abschließend. (PWK680/SR)

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