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Schultz zur Kinderbetreuung: Öffnungszeiten endlich der Arbeitsrealität anpassen

WKÖ-Vizepräsidentin und FiW-Bundesvorsitzende: Wir haben in Sachen Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch viele Hausaufgaben zu erledigen

„Es ist natürlich erfreulich, wenn das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei einer Umfrage des Familienministeriums von einem ein Drittel der Befragten positiv bewertet wird, das darf aber keinesfalls darüber hinwegtäuschen, dass wir in Sachen Kinderbetreuung noch Einiges an Hausaufgaben zu erledigen haben“, appelliert Martha Schultz, WKÖ-Vizepräsidentin und Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW), beim raschen Ausbau der Betreuungsplätze für die unter Dreijährigen sowie der Verbesserung von Öffnungs- bzw. Schließzeiten unbedingt am Ball zu bleiben. Es dürfe nicht vergessen werden, so Schultz, dass die EU-weiten Barcelona-Ziele von 33 Prozent Betreuungsquote für die Kleinsten schon im Jahr 2010 hätte erreicht werden sollen, Österreich diesen aber mit 27,4 Prozent aktuell immer noch hinterherhinke.

Schließzeiten realitätsnah reduzieren

Zudem sei es nun endlich an der Zeit, die  Betreuungszeiten den Arbeitsrealitäten von Eltern bzw. Müttern – denn sie sind in Österreich zumeist nach wie vor für Betreuungspflichten zuständig - anzupassen. „Es ist leider Fakt, dass sowohl die täglichen Öffnungszeiten als auch die Ferienzeiten nicht den Erfordernissen der modernen Arbeitswelt entsprechen“, kritisiert Schultz. Denn nur zwei Drittel der institutionellen Einrichtungen für unter Dreijährige haben bis mindestens 16 Uhr geöffnet und 80 Prozent der Einrichtungen sind um 18 Uhr bereits geschlossen. Jede 10. Krippe hat zumindest 10 Wochen Ferien pro Jahr, ein Viertel der Krippen zumindest 6 Wochen. Eine langjährige Forderung von Frau in der Wirtschaft ist daher, die Schließzeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen auf drei Wochen pro Jahr zu reduzieren und die Öffnungszeiten auf mindestens 50 Stunden pro Woche auszuweiten. (PWK677/ES)

Frau in der Wirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt rund 120.000 Unternehmerinnen. Da mehr als jedes dritte Unternehmen in Österreich (35 Prozent) von einer Frau geleitet wird und auch ca. 43 Prozent der Unternehmensneugründungen durch Frauen erfolgt, leisten weibliche Unternehmerinnen einen maßgeblichen Beitrag zu Wohlstand und Beschäftigung in Österreich.

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