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Leitl: Export-Halbjahresbilanz positiv – Handelsbilanzdefizit halbiert

Ausfuhrplus im ersten Halbjahr 1,4 Prozent - stärkste Exportzuwächse unter anderem nach Amerika und in die MOEL-Staaten.

„Österreichs Exportwirtschaft konnte sich im ersten Halbjahr trotz schwierigerer globaler Rahmenbedingungen behaupten. Das Handelsbilanzdefizit hat sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 1,6 Milliarden Euro auf 0,9 Milliarden Euro fast halbiert“, bilanziert Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich der heute von der Statistik Austria veröffentlichten Außenhandelszahlen für das erste Halbjahr 2015. Die Exporte legten in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 1,4 Prozent auf 64,4 Milliarden Euro zu, während die Importsteigerung 0,2 Prozent auf 65,2 Milliarden Euro betrug.  

Waren "Made in Austria" als Exportschlager

„Besonders erfreulich - und auch gleichzeitig eine Bestätigung der Exportförderstrategien im Rahmen der gemeinsamen Internationalisierungsoffensive go-international der Wirtschaftskammer und des Wirtschaftsministeriums - ist die mehr als überdurchschnittliche Entwicklung unserer Ausfuhren in Überseedestinationen, insbesondere in Richtung Amerika mit 15 Prozent“, so Leitl. Besonders die USA (Exportzuwachs +19,6%) und Mexiko (+25,7%) entwickeln sich als regelrechte Magneten für Waren „Made in Austria“. Auch die Ausfuhren in die so genannten MOEL-Staaten legten mit +6,6% wieder ordentlich zu. 

Einzelne Länder in Übersee mit besonders guten Exportentwicklungen sind neben den USA und Mexiko etwa Brasilien (+5,8%), VAE (+12,5%), Indien (+12%), Korea (+6%), Taiwan (+19,9%), Ägypten (+26,2%), Iran (+31,3%) oder Israel (+22,4%). Die Ausfuhren nach China gingen im ersten Halbjahr um -3,3% zurück, nach Hongkong legten sie indes um +8,8% zu. Innerhalb Europas stechen unter anderem folgende Länder in der Halbjahres-Exportstatistik besonders positiv hervor: Großbritannien (+5%), Spanien (+13,5%), Polen (+15,2%), Tschechische Republik (+4,2%), Rumänien (+8,7%), Slowenien (+6%), Kroatien (+16,7%), Serbien (+14,9%), die Schweiz (+5,9%) oder die Türkei (+8,2%). Die Ausfuhren nach Deutschland legten leicht um +0,8% zu. Die Exporte nach Russland und in die Ukraine sind um -37,4% bzw. -50,3% eingebrochen. (PWK666/BS)   

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