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FiW-Schultz: Weiterer Ausbau der Kinderbetreuung und flexible Öffnungszeiten notwendig

Österreich hinkt Barcelona-Zielen, trotz Steigerung der Betreuungsquote bei den Kleinsten, nach wie vor hinterher

„Auch wenn es uns natürlich freut, dass die Kinderbetreuungsquote prinzipiell steigt, darf das nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir bei den unter Dreijährigen nach wir vor vom vereinbarten Barcelona-Ziel entfernt sind“,“ kommentiert  Martha Schultz, WKÖ-Vizepräsidentin und Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW), die heute veröffentlichte Kinderbetreuungsstatistik. Demnach konnte die Betreuungsquote bei den Kleinsten zwar im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 25,5 Prozent gesteigert werden, gemäß Barcelona-Zielen der EU hätte diese aber bereits 2010 bei 33 Prozent liegen sollen. „Was wir brauchen, ist flächendeckend leistbare, flexible und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung“, unterstreicht Schultz die jahrelange Forderung von FiW.

Auch hinsichtlich der bestehenden Öffnungszeiten bestehe immer noch akuter Änderungsbedarf, so Schultz, und verweist diesbezüglich vor allem auf die nach wie vor unbefriedigende Situation im ländlichen Raum.

Eine dem modernen Arbeitsalltag von Familien angepasste Kinderbetreuung sei ein absolutes „Muss“, um den ohnehin fordernden Spagat zwischen Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, so Schultz, und appelliert abschließend: „Ein rascher weiterer Ausbau von Betreuungsplätzen für unter Dreijährige sowie verbesserte Öffnungs- und Schließzeiten sollten jetzt oberste Priorität haben.“ (PWK 654/ES)

Frau in der Wirtschaft (FiW)

Frau in der Wirtschaft (FiW) in der Wirtschaftskammer Österreich vertritt die Interessen der rund 120.000 österreichischen Unternehmerinnen. Diese leisten einen maßgeblichen Beitrag zu Beschäftigung und Wohlstand in Österreich: Mehr als jedes dritte Unternehmen in Österreich (rund 35 Prozent) wird von einer Frau geleitet und bereits 43 Prozent der Unternehmensneugründungen erfolgen durch Frauen.

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