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Wirtschaftsgespräche Alpbach 2015 - Leitl-Appell: „Vom Verteilungs- zum Standort-Denken"

„Österreich braucht Wachstum: 1% Wirtschaftswachstum bedeutet 70.000 Jobs mehr“ -  „Österreichs Betriebe schaffen so viel Beschäftigung wie noch nie“

„Weg vom Verteilungs-, hin zum  Standortdenken, zu einer Standortpartnerschaft“ - diesen Weg propagierte WKÖ-Präsident Christoph Leitl beim Polit-Talk Dienstag abends im Rahmen der Wirtschaftsgespräche des Forum Alpbach 2015. Er kritisierte, dass trotz der Verschlechterungen in vielen internationalen Rankings, trotz der Warnungen vieler Experten, trotz des Rückfalls bei der Arbeitslosigkeit und beim Wirtschaftswachstum zu wenig positive Reformen für den Standort Österreich gemacht würden. Also etwa bei der Förderung der Konjunktur, bei der anstehenden Pensionsreform, bei der Entbürokratisierung oder bei der Reduktion der öffentlichen Schulden. 

Leitl: Qualität des Standorts im Auge behalten

Trotz vieler toller Leistungen von Betrieben und ihren Beschäftigten: Die beschauliche Ruhe, mit der manchmal Dinge in Österreich - etwa die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit oder der sinkenden Wettbewerbsfähigkeit - angegangen werden, bereite ihm, Leitl, Sorge: „Diese manchmal beschauliche Bierruhe geht mir auf die Nerven. Nur wenn wir zuerst die Qualität des Standortes im Auge haben statt einer Umverteilung, werden wir langfristig erfolgreich sein. Ein Prozent mehr Wirtschaftswachstum in den vergangenen Jahren hätte insgesamt um rund 70.000 Jobs mehr gebracht.“ 

Der Wirtschaftskammerpräsident unterstrich aber auch: „Trotz einer steigenden Arbeitslosigkeit bieten Österreichs Betriebe 2,5 Millionen Menschen Arbeit und schaffen und sichern damit so viel Beschäftigung wie nie zuvor. Darüber hinaus beschäftigen österreichische Unternehmen eine weitere Million Menschen in aller Welt.“ Weiters verwahrte sich Leitl dagegen, Teilzeitarbeit schlechtzureden: „Wir leben in einer differenzierten Gesellschaft; 90 Prozent der Teilzeitbeschäftigten sind mit ihrem Arbeitsverhältnis zufrieden. Das sollte man nicht mutwillig schlechtreden.“ Im Sinn einer Standort-Partnerschaft müsse nun die Arbeitswelt gemeinsam positiv und wettbewerbsfähig gestaltet werden. (PWK649/RH/JR)

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