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Landertshammer: Berufsorientierung stärkt Jugend und Unternehmen gleichermaßen

Individuelle Berufsorientierung für alle! Bislang war das „Schnuppern in Betrieben“ nur für Jugendliche in der Unterstufe möglich

Ab diesem Schuljahr tritt der von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) geforderte Ausbau der individuellen Berufsorientierung in Kraft. Das bedeutet, dass es für alle Jugendlichen ab der 8. Schulstufe möglich ist an fünf Tagen pro Unterrichtsjahr individuelle berufspraktische Tage zu absolvieren. Bislang war das nur für die Schülerinnen und Schüler der Unterstufen möglich.

„Damit ist die Chance gegeben, an fünf Tagen pro Jahr dem Unterricht fern zu bleiben, um in dieser Zeit berufliche oder berufsbildende Orientierung gewinnen zu können. Die Jugendlichen können Unternehmen besuchen, um diese kennen zu lernen, falls sich herausstellt, dass die Wahl ihrer Schule nicht ihren Interessen entspricht und sie lieber eine Lehre beginnen möchten“, so Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik der WKÖ. Landertshammer betont, dass mehr Flexibilität im Wechsel von einem Schultyp zum anderen oder von Schule zum Beruf gefordert sei: „Es ist nun endlich so, dass ein Schüler, der eine weiterführende Schule nach der Unterstufe besucht und erkennt, dass dieser Schultyp für ihn nicht ideal ist, die Möglichkeiten hat, sich nach Alternativen umzusehen“.  (PWK647/BS)

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