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WKÖ ad Agenda Austria: Nicht Äpfel mit Birnen verwechseln – Lehrlingsrückgang bleibt Lehrlingsrückgang

Nachhaltige Reduktion von Lehrlingszahlen aufgrund Liberalisierung in Deutschland

Zur Behauptung der Agenda Austria, dass bereits vor der Liberalisierung ein Rückgang bei der Zahl der Lehrlingen messbar gewesen sei, gilt es, Statistiken richtig zu lesen: Denn zum Zeitpunkt der Jahrtausendwende hatte sich die Zahl der Lehrlinge stabilisiert. Daher bewegt er sich aufgrund der Dauer der Lehrlingsausbildung (3-4 Jahre) auf relativ stabilem Niveau. Der interessante Zeitraum beginnt erst danach: Liberalisierung 2004 plus 3-4 Jahre. Haben als die am Markt befindlichen Unternehmen und neu hinzukommenden in ihre Fachkräfte investiert, oder nicht? Das ist – gerade auch anhand der Grafik der Agenda Austria – deutlich belegbar: Es ist zu einem nachhaltigen Rückgang an Lehrlingen aufgrund der Liberalisierung gekommen.

Aussagekräftiges Beispiel Fotografen 

Österreich verfügt bereits über ein aussagekräftiges Beispiel nach deutschem Vorbild: Die Freigabe des Fotografengewerbes. Gab es hier 2010 noch 2317unselbständig Beschäftigte, sind es 2015 nur 2008 (Minus 35,9 Prozent). Gab es 2010 noch 116 Lehrlinge, sind es heute 73 (Minus 46,7 Prozent). Gleichzeitig ist die Zahl der Mitglieder von 3618 (2010) auf 7722 (2015) angewachsen. Der EPU-Anteil liegt inzwischen bei 81,4 Prozent, aufgrund einer starken Zunahme an neuen Selbständigen seit der Freigabe. 

Zum Punkt Optikerketten ist richtig zu stellen, dass nach geltender Regelung immer ein qualifizierter Mitarbeiter (Lehrabschlussprüfung, entsprechende Schulung) vor Ort beschäftigt sein muss, sodass das Angebot der Qualität für den Kunden stimmt (§69 Abs. 1 GewO). 

(PWK633/US)

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