th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Gesundheitshotline: Endlich spüren Patienten die Gesundheitsreform

Wirtschaftskammer Österreich begrüßt erste Schritte  in Richtung Orientierung der Patienten im Gesundheitssystem

„Endlich werden Maßnahmen gesetzt, durch die die Österreicher die positiven Effekte der Gesundheitsreform zu spüren bekommen“, kommentiert Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit der WKÖ, die Ankündigung einer österreichweiten, kostenlosen Gesundheitshotline. Diese soll den Menschen Antworten auf ihre individuellen Fragen zu ihren Beschwerden liefern, etwa: Wie dringend ein Arztbesuch oder Besuch einer Spitalsambulanz im konkreten Fall notwendig ist.   

Antworten auf diese und viele andere Fragen zu ihrer Gesundheit suchen Herr und Frau Österreicher immer öfter im Internet. Gleitsmann: „Das trägt oft nur zur Verwirrung bei, hilft aber nicht weiter. Viele fragen sich: Wohin kann ich mit meinem Problem gehen, und wo wird mir am besten geholfen? Hier ist die geplante Gesundheitshotline zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung. Durch die 24-Stunden-Erreichbarkeit ist die Hotline auch jenen eine Hilfe, die punktuelle ausgedehnte Arbeitszeiten haben und lange Wartezeiten im Fall des Falles nicht unterbringen, wie das oft bei Selbständigen der Fall sein kann“. 

Internationale Beispiele zeigen positive Erfahrungen  

Telefonbasierte Erstberatungsservices dieser Art bestehen bereits in zahlreichen Ländern wie etwa Großbritannien, Israel, Schweden, Dänemark, den Niederlanden oder der Schweiz. Auf Grundlage dieser internationalen Erfahrungen wurde deren Wirksamkeit  in einer  Studie nachgewiesen. Die Hotline, auch unter dem Arbeitstitel TEWEB bekannt, soll rund um die Uhr mit medizinischem Fachpersonal besetzt sein – also nicht nur zu Ordinationsöffnungszeiten. Im Hintergrund läuft ein protokollgestütztes medizinisch-wissenschaftliches Expertensystem. Die Beratungsgespräche können und sollen natürlich keineswegs die persönliche Beratung und die gründliche Untersuchung durch einen Arzt ersetzen.  

Die Wirtschaft begrüßt zwar den Start der Pilotprojekte in Niederösterreich, Wien und Vorarlberg, merkt aber kritisch an, dass die österreichweite Ausrollung 2019 zu spät ist. „Durch die raschere Einführung der Hotline könnte man nicht nur den Beitragszahlern Geld, sondern den Betroffenen viel Mühe und Zeit ersparen“, so Gleitsmann. (PWK633/PM)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Archiv 2016

Finanzplatz Österreich: Studie zeigt weiteres Entwicklungspotential auf

Rudorfer: Studie zum Finanzplatz Österreich unterstreicht Notwendigkeit des Maßnahmenpaketes der Bundesregierung vom Juli. mehr

  • Archiv 2016

Nocker-Schwarzenbacher: „Herr Sozialminister, es ist endlich an der Zeit zu handeln!

WKO-Tourismus fordert angesichts des dramatischen Fachkräftemangels endlich Aufnahme von Köchen und Kellnern in die Mangelberufsliste mehr

  • Archiv 2016

Leitl: Politik und Wirtschaft müssen nachhaltigen Wachstumskurs fördern

Unternehmer aus ganz Europa bei European Parliament of Enterprises in Brüssel fordern mehr Investitionen und eine Internationalisierungsoffensive mehr